Astrocast Fische-Zeit: All feelings are welcome

Bist du bereit für den Endspurt? Das Saturnjahr hat uns in den vergangenen elf Monaten hart rangenommen, aber Glücksplanet Jupiter steht als Jahresherrscher für das kommende astrologische Jahr bereits in den Startlöchern. Die luftig-rationalen Wassermann-vibes verabschieden sich also und übergeben an das Wasserzeichen Fische. Hier geht es, wie es sich für ein Wasserzeichen gehört, viel emotionaler zur Sache. 

Als letztes Zeichen des Tierkreises warten die Fische für die kommenden vier Wochen mit einer ordentlichen Portion Fantasie, Kunst, Musik, Träumereien und Spiritualität auf. 

Fische-Energie ist nicht gut greifbar, denn in den Fischen löst sich im Sinne des Mitgefühls und der allumfassenden Liebe alles auf. Hier geht es um Erlösung und um die Rückkehr an den Ort, von dem aus wir uns einst auf den Weg gemacht haben. Das kann eine sehr spirituelle Energie sein. Sie kann den einen oder die andere von uns mit ihrer unklaren Schwammigkeit, die sich wie Rückgratlosigkeit anfühlen kann, und ihrer Opferbereitschaft aber auch in den Wahnsinn treiben.

Die Herausforderung für uns wird also darin liegen, uns dem Leben vertrauensvoll hinzugeben, ohne uns von der Realität zu entkoppeln. Ein Verteufeln unserer irdischen Existenz und die Flucht in spirituelle Sphären mag bisweilen verlockend erscheinen, wir sollten bei alledem aber nie die Verantwortung vergessen, die mit unserem physischen Leben auf diesem Planeten einhergeht. Nicht unseren Mitmenschen gegenüber und auch nicht gegenüber dem Planeten selbst.

Jupiter Sextil Uranus und Eintritt der Sonne in die Fische am 18. Februar: Verstand aus, Gefühle an!

Der genaue Zeitpunkt des Eintritts der Sonne in die Fische ist der 18. Februar um 17:43 Uhr. Das Sextil zwischen Jupiter und Uranus, das wir ja bereits im letzten Astrocast behandelt hatten, und das sich bereits um 01:13 Uhr ereignet, dürfte den ganzen Tag in die Energie des Zeichenwechsels mit reinschwingen. Positive Veränderungen, die für eine gute  Zukunft dringend notwendig sind, könnten dadurch schon mal kurz aufflackern, auch wenn sie sich durch die Fische-Energie vielleicht noch sehr schwammig oder nebulös anfühlen. 

23.02./24.02. Mars Sextil Neptun und Venus Sextil Neptun: Kurze Verschnaufpause für Beziehungsarbeit

Die Fische-Zeit startet standesgemäß mit zwei Neptun Sextilen. Mars und Venus kamen ja am 16. Februar im Steinbock zusammen und hängen seitdem für mehrere Wochen sehr dicht aufeinander rum. Das ist sehr ungewöhnlich und dürfte dafür sorgen, dass Beziehungsthemen auf den Tisch kommen und Liebesbeziehungen auf ihre Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit abgeklopft werden.

Während Mars und Venus nun Seite an Seite auf Pluto zusteuern, bilden sie am 23., beziehungsweise 24. Februar ein Sextil zu Neptun. Das sollte uns dabei helfen, vor allem in Bezug auf partnerschaftliche Transformationsprozesse mal ein, zwei Schritte zurück zu treten, sich raus zu zoomen und das große Ganze zu betrachten. Das sind zwei gute Tage, um mal gemeinsam zu meditieren, eine Yogaklasse oder ein Sound Bath zu besuchen. Während dieser Zeit kann es sich sehr heilsam anfühlen, das Geackere und die Fleißarbeit innerhalb der Partnerschaft, die der Steinbock uns gerade abverlangt, einfach mal zu unterbrechen.

25.02. Merkur Quadrat Uranus: Geistesblitze und wichtige Erkenntnisse für die Zukunft

Am 25. Februar bildet Merkur im Wassermann um 03:22 Uhr ein Quadrat zu Uranus im Stier. Gut möglich, dass uns kognitiv nun sehr bewusst ist, welche Veränderungen zum Wohle aller auf kollektiver Ebene längst überfällig sind. Gleichzeitig dürfte die bewahrende Stier-Energie Uranus das Leben auch weiterhin sehr schwer machen. Die eine Seite pocht beispielsweise auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die andere bringt absurderweise wieder die Atomkraft ins Spiel. Es könnte also spannend sein, in diesen Tagen die öffentliche Kommunikation mal etwas genauer zu beobachten und in welchen Bereichen innovative Ideen und bestehende Machtstrukturen  nun ganz besonders laut aufeinander krachen.

Aber auch auf persönlicher Ebene kann uns dieser Konflikt nun umtreiben, indem uns beispielsweise bewusst wird, dass das Yoga-Retreat auf Bali zwar fancy ist, es der Klimakrise aber nicht unbedingt in die Karten spielt, wenn 20 Menschen für ein paar Sonnengrüße um den halben Planeten jetten. Wollen wir wirklich wieder leben wie früher? Macht eine Rückkehr zu unserem Leben in 2019 mit Blick in die Zukunft überhaupt Sinn? Merkur im Wassermann hat da sicherlich andere Pläne. 

02.03. Sonne Sextil Uranus, Merkur Konjunktion Saturn und Neumond in den Fischen: Reality check und ein sehr spiritueller Neumond

Nach ein paar astrologisch wenig aufregenden Tagen bildet am 2. März um 06:05 Uhr die Sonne in den Fischen ein Sextil zu Uranus im Stier. Die Erkenntnisse, Eingebungen oder Geistesblitze, die wir am 25. Februar hatten, sei es kollektiv oder persönlich, können dadurch nun klarer und greifbarer erscheinen und wir sind eingeladen, die neuen Erkenntnisse nun in unser Leben zu integrieren.

Um 17:33 treffen sich allerdings auch Merkur und Saturn im Wassermann. Saturn als Spaßbremse des Sonnensystems könnte so dafür sorgen, dass unsere Visionen umgehend ordentlich zurechtgestutzt werden. Was dann am Ende übrig bleibt, ist allerdings auch realistisch umsetzbar. Das war aber noch nicht alles. 

Um 18:35 Uhr kommen Sonne und Mond in den Fischen zum Neumond zusammen und eröffnen somit den letzten Mondzyklus des Saturnjahres. 

Abgesehen davon, dass Venus, Mars und Pluto sich sehr dicht zusammen im Steinbock tummeln, was weiterhin dafür sorgen dürfte, dass es in Partnerschaften und Liebesbeziehungen gerade nicht die Zeit für Leichtigkeit ist, kommt dieser Neumond durch die Nähe zu Jupiter auf einer anderen Ebene auch wohlwollend um die Ecke. Neben dem partnerschaftlichem Transformationsdruck im Steinbock öffnet sich in den Fischen ein schöner, wohlwollender und mitfühlender Raum für Kunst, Musik und Spiritualität. Zu diesem Neumond könnten wir erstmalig ein Gefühl dafür bekommen, was die große Jupiter Neptun Konjunktion in den Fischen am 12. April für uns bereit hält.

Aus diesen Konstellationen ergeben sich die folgenden drei Fragen zum Neumond in den Fischen:

  • Welche Veränderungen möchte ich ganz konkret in mein Leben einladen und wie lassen diese Veränderungen sich realistisch umsetzen?
  • Wie kann ich mir trotz der wilden Umbruchszeit im Außen einen zarten Raum für Spiritualität, Musik oder Kunst erschaffen, in dem es weich und fließend zugehen darf?
  • Wie bin ich partnerschaftlich oder liebestechnisch durch die letzten Tage und Wochen gekommen und was braucht es, damit ich mich dem bevorstehenden Transformationspeak vertrauensvoll hingeben kann?

03.03. Mars Konjunktion Pluto und Venus Konjunktion Pluto: Immense Transformationskraft und Befeuerung des Wertewandels

Am 03. März trifft um 09:43 Uhr erst Mars und um 18:56 dann auch Venus auf Pluto. Dieser Tag darf daher als peak der Wandlung in Sachen Partnerschaft und Liebesbeziehungen verstanden werden. Gut möglich also, dass wir Ping Pong mit unseren Schattenthemen spielen. Dabei sollten wir im Hinterkopf behalten, dass Pluto kein großer Fan davon ist, wenn wir auf Biegen und Brechen an Bestehendem festhalten und den Status Quo um jeden Preis bewahren wollen. 

Aber auch einzeln betrachtet ist Transformation angesagt. Wenn Mars auf Pluto trifft, wird auf jeden Fall eine immense Kraft freigesetzt, die den gesellschaftlichen Wandel befeuern kann. Für den Fall, dass dieser Tag sich auch kollektiv überwältigend anfühlt, sollten wir uns vor Augen führen, dass auch dieser Aspekt vorüber geht und dass auch diese Gefühle nur temporär sind. Die Konjunktion von Venus und Pluto hingegen könnte sich auch nochmal verstärkt im Wertewandel zeigen, der sich ja bereits seit 2020 an allen Ecken und Enden andeutet.

05.03. Sonne Konjunktion Jupiter: Fülle, Glück und neue Möglichkeiten

Spätestens zum 5. März lockert sich die allgemeine kosmische Wetterlage dann aber wieder auf, denn um 15:06 Uhr treffen sich Sonne und Jupiter in den Fischen. Dadurch rücken die Themen Fülle, Glück, Erfolg und neue Möglichkeiten wieder verstärkt in den Fokus.

06.03. Mars und Venus wechseln in den Wassermann und Venus Mars Konjunktion: weniger Verschmelzung und mehr Individualität in Beziehungen

Am 6. März wechselt Mars um 07:23 Uhr vom Steinbock in den Wassermann. Venus folgt ihm nur sieben Minuten später und um 08:12 Uhr treffen beide Planeten im Wassermann dann endlich so richtig aufeinander. Der kurze, aber intensive Venus Mars Zyklus geht zu Ende und ein neuer beginnt in der Energie des Wassermanns. 

Nachdem wir uns in den vergangenen Wochen nun sehr ernsthaft und kritisch mit unseren Beziehungen auseinandersetzen durften, ist ab sofort wieder mehr Leichtigkeit angesagt. Die Kommunikation wird zwar etwas rationaler, aber auch viel wendiger und toleranter. Für Eifersucht hat der Wassermann wenig übrig. 

Für den nun startenden Venus Mars Zyklus ist die individuelle Freiheit aller Beteiligten einer Partnerschaft sehr wichtig. Jede*r muss er*sie selbst sein können und sich frei entfalten dürfen. Der Wassermann ist das exzentrischste Zeichen des Tierkreises. Andersartigkeiten wollen akzeptiert und toleriert werden. Dabei kann es sich ganz es sich ganz banal um ein auffälliges Äußeres handeln. Prinzipiell ist damit aber alles gemeint, was von unserer gesellschaftlichen Norm abweicht, angefangen bei der heteronormativen Kleinfamilie als Lebensziel bis hin zu der Annahme, dass eine Partnerschaft immer aus einer heterosexuellen Frau und einem heterosexuellen Mann besteht.

Und alle, die in Liebesbeziehungen gerne mit dem Gegenüber verschmelzen, dürfen nun unter Umständen lernen, dass wahrhaftige Liebe nichts mit gegenseitigen Besitzansprüchen zu tun hat. Der Wassermann bestimmt den aktuellen Zeitgeist ja sehr maßgeblich mit, weil die Konjunktion von Jupiter und Saturn im Dezember 2020 im Wassermann stattfand. Wir befinden uns gerade in einer Art Zwischenwelt. Hinter uns liegt das materialistische Erdzeitalter mit einem sehr konservativen Partnerschaftsbild und vor uns liegt das Luftzeitalter, das viel mehr Möglichkeiten für uns bereit hält. Sei es, dass eine Heirat nicht mehr das Nonplusultra ist, dass immer mehr Menschen in Patchworkfamilien zusammen leben oder dass es bunte und wild gemischte Wohnprojekte für alte Menschen für uns bereit halten wird. Im Wassermann brauchen Beziehungen Freiraum und sind viel weniger romantisch aufgestellt als in Erd- oder Wasserzeichen. Dadurch bekommen wir nun schon mal einen Vorgeschmack darauf, in welche Richtung sich Beziehungen zukünftig entwickeln werden. Spoiler alert: Das wird ungerechte Beziehungsmuster und Rollenzuschreibungen, die das Patriarchat hervorgebracht hat, radikal in Frage stellen. 

07.03. Merkur wechselt in die Fische: Die Wahrheit hat viele Gesichter

Am 7. März um 02:32 Uhr verlässt Merkur den Wassermann und entert die Fische. Wenn der Kommunikations-Planet vom Luftzeichen in ein Wasserzeichen wandert, sorgt das ganz allgemein für weniger Klarheit und mehr Emotionalität. Mit Merkur in den Fischen lässt sich schwer rational über Fakten diskutieren. Hier geht der Diskurs eher in die Richtung Alle haben ja irgendwie Recht. Keine Wahrheit ist absolut. Während natürlich Wahrheit in diesem Satz steckt, vereinfachen solche Aussagen unsere komplexen Lebensrealitäten stark und werden den Anforderungen nicht gerecht, die ein gelungenes gesellschaftliches Zusammenleben in einer modernen Demokratie erfordern. Stellen wir uns im Hinblick auf die Pandemie also lieber schon mal auf schwammige, nebulöse und unkonkrete Ansagen ein.

13.03. Sonne Konjunktion Neptun: neue und tiefe spirituelle Einblicke und kreativer flow

Nach dem Treffen mit Jupiter steuert die Sonne dann am 13. März um 12:43 Uhr auf Neptun zu. Für die einen mag das ein sehr spiritueller Aspekt sein, der neue und tiefere Einblicke gewährt. Die anderen fühlen sich bei solch einem Übermaß an neptunischer Energie sehr verloren und haltlos. Tage wie diese sind für spirituelle und kreative Menschen aber ein ziemliches Geschenk, weil wir sehr gut in den flow kommen.

17.03. Merkur Sextil Uranus: grundlegende Veränderungen zum Wohle der Menschheit

Am 17. März um 13:13 Uhr bildet Kommunikations-Planet Merkur aus den Fischen heraus ein Sextil zu Uranus im Stier. Bei diesem Aspekt geht es um grundlegende Veränderungen zum Wohle der gesamten Menschheit. Das könnte zum Beispiel eine Freigabe der Impfstoffpatente sein oder ein Umdenken in Richtung autofreie Innenstädte. Naja, in den Fischen wird man ja noch träumen dürfen.

18.03. Vollmond in der Jungfrau, Venus Sextil Chiron und Sonne Sextil Pluto: Integration, Heilung und Abschluss

Kurz vor dem astrologischen Jahreswechsel wartet der Kosmos nochmal mit zwei schönen Sextilen und einem Vollmond in der Jungfrau auf. Zum Vollmond um 08:18 Uhr strahlt die Sonne aus den letzten Graden der Fische den Mond in der Jungfrau an. Zur Vollmond Energie gesellen sich dann am Abend noch ein Sextil zwischen Venus und Chiron um 17:24 Uhr und ein Sextil zwischen Sonne und Pluto um 20:37 Uhr. Ersteres hat Heilungspotential für den eigenen Selbstwert und Beziehungsblessuren im Gepäck. Letzteres unterstützt uns dabei, den Wandel, sei es gesellschaftlich oder persönlich, zu integrieren.

Da sich das alles auf den letzten Metern des Tierkreises abspielt, ergeben sich so die drei folgenden Fragen zum Vollmond in der Jungfrau:

  • Bin ich bereit, das Saturnjahr abzuschließen?
  • Was will sowohl emotional, als auch körperlich noch integriert werden?
  • Bin ich im Falle einer Partnerschaft fein mit dem Status Quo oder will in meiner Liebesbeziehung noch etwas grundlegend verändert werden?

19.03. Venus Quadrat Uranus: astrologisches Silvester mit Wertewandel reminder

Der letzte Aspekt des Jahres ist ein Quadrat zwischen Venus und Uranus am 19. März um 12:16 Uhr. Wir befinden uns aus astrologischer Sicht ja nach wie vor in einem wilden Übergang zwischen Erd- und Luftzeitalter, in dem die alten Strukturen aufgebrochen und die Werte für die Zukunft neu verhandelt werden. Und genau so kann sich ein Quadrat zwischen Venus im visionären Wassermann und Uranus im bewegungsunwilligen Stier dieser Tage anfühlen. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir mit diesem Gerangel zu tun haben, denn es zeigt sich immer wieder in den unterschiedlichsten Konstellationen und pocht auf Veränderung, für die ein Teil der Menschheit augenscheinlich noch nicht bereit ist.

20.03. Wechsel der Sonne in den Widder: Tag- und Nachtgleiche im Frühjahr und astrologisches Neujahr

Am 20. März ist es dann endlich soweit! Pünktlich zur Tag- und Nachtgleiche verabschieden sich die Fische und der Tierkreis beginnt wieder von vorne. Um 16:33 Uhr betritt die Sonne  den Widder und der strenge Lehrmeister Saturn übergibt die Jahresherrschaft an Glücksplanet Jupiter. Und auch, wenn wir nach wie vor im Geburtskanal Richtung Luftzeitalter unterwegs sind, so wird das Jupiterjahr schon sehr viel geschmeidige kosmische Ereignisse für uns bereit halten als das nun hinter uns liegende Saturnjahr. Zu den Highlights gehört zweifelsohne das große Aufeinandertreffen von Jupiter und Neptun im April. Dazu dann aber mehr im nächsten Astrocast zur Widder-Zeit.

Kommt gut rüber!

Titelbild © Lydia Hersberger

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