Astrocast Februar: Zeit für Aufbruch

Bereits am 20. Januar ist die Sonne ins Zeichen Wassermann gelaufen. Jetzt gilt es, voll und ganz zu deiner Eigenwilligkeit, deinen Freiheits- und Reformwünschen zu stehen. Denn der Kerngedanke des Zeichens Wassermann ist es, progressive und unkonventionelle Ideen, Trends und ein neues Gruppenbewusstsein zu verbreiten, und dabei alte, überholte, allzu normative Vorstellungen hinter sich zu lassen.

Diese Zeitqualität lässt sich unglaublich gut nutzen, um Netzwerke mit Seelenverwandten aufzubauen, mit denen man die Welt verbessern möchte.

Für Wassermanngeborene sind Menschen essentiell, die mit ihnen auf einer Wellenlänge schwingen. Denn oft spüren sie, dass sie extrem andersartig als ihre Familie sind, fühlen sich vielleicht sogar entfremdet oder nicht erwünscht, was natürlich zu großen Einsamkeitsgefühlen führen kann.

Vielleicht stoßt du die wichtigen Veränderungen an, die es braucht, um etwas wirklich Neues hervorzubringen. Dafür musst du manchmal die eigene Familie hinter dir lassen – das kann aber auch eine Chance sein.

Oft setzt man sich jetzt für Randgruppen oder etwas abseitige Projekte ein, die ihrer Zeit voraus sind. Die Wassermannenergie bringt frischen Wind, sie ermöglicht den Zugang zu ungewöhnlichen bis genialen Ideen und radikal andersartigen Entwicklungswegen.

Erlaube dir, dich für etwas einzusetzen, das größer ist als du selbst.

Etwas, das deinen utopischen Idealen entspricht, ohne dabei überheblich, elitär oder anarchistisch zu werden (ein Schatten von Wassermann). Vielleicht ist jetzt die Zeit für den Quereinstieg in ein Gebiet, das dich schon immer fasziniert hat, weil du wahrnimmst, dass die Routine deines Jobs dir die Luft zum Atmen nimmt.

Achte aber darauf, dass du dich nicht von deinem Gefühl abschneidest (ein typisches Wassermannproblem) und wegen deines Freiheitsdrangs und deiner Angst vor Einengung bindungsunfähig wirst. Indem du einfach nur unzuverlässig und dagegen bist, zeigt sich auf jeden Fall keine echte Freiheit.

Erlaube dir, exzentrisch zu sein, aber sei dir bewusst, dass die Grenze zum rücksichtslosen Verhalten und der Fixierung auf abgehobene Ideen manchmal nur ganz schmal ist.

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In den Tagen um den 24. Januar heißt es Klartext sprechen.

Es steht eine Merkur-Pluto-Konjunktion in Steinbock am Himmel. Du hast jetzt einen besonders starken Kontakt zu deiner inneren Wahrheit. Von daher eignet sich dieser Transit sehr gut für Aussprachen, bei denen es wichtig ist, klar zu sagen, was Sache ist. Sei trotzdem achtsam, denn unter Plutoeinfluss können Gespräche auch gewaltsamen Charakter annehmen. Bleibe bei dir, ohne über andere Macht auszuüben.

Zudem steht dir jetzt deine gebündelte Denkkraft und Konzentration zur Verfügung. Gibt es Projekte, für die du jetzt in eine Verantwortung gehen möchtest (siehe Astrocast Januar)? Dann eignet sich diese Phase des Monats besonders für harte geistige Arbeit.

Wilde, freie Gedanken  bekommen jetzt zusätzliche, doppelte kosmische Unterstützung, denn zum einen läuft am 25. Januar Merkur ins Sextil Jupiter.

Dieser Transit unterstützt dich im Visionieren, groß Denken und Organisieren. Dank des oben genannten Transits bleibt alles trotzdem gut geerdet. Zum anderen wechselt am 26. Januar unser Kraftplanet Mars ins Feuerzeichen Schützen.

Energetisch hast du jetzt zusätzlich den Power-Motor-Antrieb zur Verfügung.

Stell dich auf sich aufdrängende Wünschen nach Horizonterweiterung im Innen wie Außen ein (beispielsweise durch weite Reisen oder Fortbildungen). Ein bisschen warnen möchte ich dabei vor der Gefahr, auszubrennen. Die sehr stark verpflichtende Komponente von Steinbock und das „Höher-Schneller-Weiter“- Prinzip von Schütze können eine heftige Mischung ergeben.

Um den 28. Januar wird dann noch mal alles geistig-kreative Potenzial in dir wachgerüttelt.

Unter einem Merkur-Uranus-Quadrat schäumen wir quasi vor neuen, verrückten Ideen über. Ich persönlich nenne diese Konstellation das Gedankengewitter. Vielleicht bist du überrascht, was für geniale Gedankenblitze da bei dir einschlagen. Gerade Deine Art anders zu denken und an Nischenprojekten zu arbeiten, kann jetzt besonders erfolgreich sein (Merkur-Kairon-Sextil).

Mit dem Vollmond in Löwe (am 31.1. um 14:27Uhr) steuern wir auf den ersten Höhepunkt dieses Monats zu.

Denn neben der totalen Mondfinsternis (auf 11°37‘ Löwe), die dabei stattfindet, ist er in karmische Beziehungs- und Bewusstwerdungs-Konstellationen eingebettet. Diese beginnen am 30. Januar mit Venus in Opposition zum aufsteigenden Mondknoten.

Unter diesem Transit wirst du noch einmal mit ganz alten Beziehungsmustern konfrontiert.

Frage dich, ob du weiterhin deinen alten Partnerschafts-Themen schicksalhaft begegnen willst, oder ob du jetzt bewusst den ersten Schritt in Richtung Freiheit gehst. Nutze diese Zeit, um dich mit Verstrickungen, z. B. aus Beziehungserfahrungen in der Kindheit, späteren Beziehungen oder transgenerationalen Familienthemen intensiv auseinanderzusetzen, und um sie hinter dir lassen zu können. Zentral dabei: Lasse alle alten Gefühle in dir aufsteigen.

Venus am absteigenden Mondknoten ermöglicht auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstliebe und damit verbundenen, alten Vorstellungen, die wir zu Wahrheiten haben werden lassen. In sehr hartnäckigen Fällen kannst du die Unterstützung eines Geistheilers oder Schamanen hinzuziehen. Gerade bei Mondknotenthemen kann das eine entscheidende Hilfe sein.

Astrocast Februar: Zeit für Aufbruch 1
In einer Session bei Luisa erfährst du, was die Konstellationen für dich persönlich bedeuten

Der Vollmond auf der Löwe-Wassermann-Achse bringt dann die Herzens- und Bewusstseinsebene zusammen und wirkt wie ein massiver Katalysator:

Du kannst nun ein Stück weit altes Bewusstsein hinter Dir lassen und zwar jenes, dass Dich klein gehalten hat oder dir zuflüsterte, du wärst nicht liebenswert genug.

Lade das neue Bewusstsein ein, ein Teil von dir zu werden. Dabei geht es darum, dem Gefühl deines Herzens zu folgen, spielerisch und voller Freude schöpferisch zu sein, und dich auf die Bühne des Lebens zu begeben (Mond am aufsteigenden Mondknoten in Löwe). Dieser Vollmond hat also ganz viel damit zu tun, dir die Freiheit zu nehmen, du selbst zu sein und strahlen zu dürfen. 

Abgeschlossen wird dieser intensive Prozess durch die Opposition von Merkur zum aufsteigenden Mondknoten (9.2.). Nun kannst du noch einmal reflektieren, einordnen und verarbeiten, was in den letzten Tagen alles energetisch an die Oberfläche gespült wurde, und dich immer wieder bewusst für das Neue und gegen das Alte entscheiden.

Wie magisch, dass am 11. Februar die Venus ins Zeichen Fisch wechselt und der Schütze Mars langsam beginnt, ins Quadrat zu Neptun zu laufen (exakt am 17.02.)!

Die Konstellationen Mitte Februar unterstützen dich dabei, sich auf einen Heilungsprozess in Bezug auf das Vergangene einzulassen.

In tiefem Vertrauen und in Anbindung an die höchste Form der Liebe, die bedingungslose, göttliche Liebe. I let go and surrender. Das Universum fordert dich jetzt geradezu zum Loszulassen auf. Mittels purem Willen und Machtgehabe zu steuern ist jetzt eher schwer und mündet dann in Erschöpfung und Energielosigkeit. Die bessere Strategie ist, nach innen zu spüren und sich zu führen lassen.

Interessanterweise schickt uns der Kosmos nach all den aufwühlenden Konstellationen noch eine kleine Prüfung hinterher, die man aber ganz wunderbar für sich nutzen kann. Venus (04.02), Sonne (11.02.) und Merkur (13.02.) laufen nacheinander im Quadrat zu Jupiter.

Zwischen 4. und 13. Februar darfst du dich trauen zu dir zu stehen!

Diese Konstellationen zeigen normalerweise an, dass wir die Tendenz haben alles etwas zu übertreiben, sowie zuviel zu erwarten und dann Gefahr laufen enttäuscht zu werden.

Das heißt in Bezug auf Venus, wir hätten übersteigerte Liebeserwartungen und wollten nur den großartigsten Partner der Welt. In Bezug auf die Sonne und Merkur, wir würden uns und unsere Möglichkeiten etwas zu positiv einschätzen. Bescheidenheit ist nämlich unter Sonne/Merkur-Jupiter-Quadraten eher spärlich. Nutzt diese Energie, wenn ihr euren kleinen inneren Angsthasen überlisten wollt. Nach außen hin schafft ihr es nämlich jetzt ziemlich gut extra lässig und kompetent zu wirken.

Natürlich heißt das nicht, dass ihr komplett rohe Ideen raushauen sollt und euch dann ärgert, dass sie niemand gut finden. Aber für alle die sonst zu Understatement neigen sind diese Transite Gold wert.

Für alle die das Gefühl haben sie könnten eher zu der Übertreiberfraktion gehören: Verbindet euch zutiefst mit eurer Weltanschauung, euren Werten und dem was euch tiefen Sinn vermittelt. Ihr könnt die Welt in diesen Tagen am meisten von euch und euren Ideen begeistern, wenn authentisch seid ohne zu dick aufzutragen.

Wenn am 14. Februar die Sonne im Sextil zu Uranus steht, knistert die Luft so sehr vor Energie und Spannung, dass du aufpassen musst, dass du nicht abhebst.

Vielleicht wäre jetzt eine Polarity-Massage genau das Richtige, damit deine Wasser- und Erd-Qualitäten ein bisschen Ausgleich zu der heißen Feuer-Luft-Energie schaffen können. Eine andere Möglichkeit ist, sich dem feurigen Tanz einfach hinzugeben oder ein Kanal zu werden für die Ideen und Eingebungen, die dich jetzt aus einer anderen Dimension erreichen wollen. 

Altes gehen lassen mit dem Wassermann-Neumond am 15. Februar.

Denn dieser neue Sonne-Mond-Zyklus wird von einer partiellen Sonnenfinsternis auf 27°07‘ Wassermann begleitet. Dieser Zeitpunkt eignet sich besonders gut, um mit Altem abzuschließen und dich energetisch auf das Neue einzuschwingen, was von dir initiiert werden möchte, und das du zum Blühen bringen möchtest.

Vielleicht nimmst du dir heute in einer Neumondmeditation die Zeit, dich mit folgenden Fragen zu beschäftigen:

  • Wo möchte ich meinen Weg noch mehr nach meinen eigenen Gesetzen gehen – außerhalb der Norm?
  • Welche Ketten muss ich noch sprengen?
  • Erlaube ich mir den Gedanken, dass ich als ‚kleiner’ Mensch für etwas eintreten kann, das größer ist als ich selbst? Für welche Idee, Reform, Utopie oder welches humanitäre Ziel möchte ich mich mit Seelenverwandten zusammen schließen und die Welt ein bisschen besser machen?
  • Zu welchen ungelebten, originellen, verrückten und freakigen Anteilen möchte ich jetzt noch mehr stehen?

Oder du beschäftigst dich mit deinem Wassermannschattenanteil:

  • Wo gehe ich aus Angst vor meinen Gefühlen immer wieder in eine Distanz zu mir selbst und anderen? Vor was meine ich, mich beschützen zu müssen?
  • Wo versuche ich, meine Einsamkeitsgefühle zu kompensieren, indem ich die anderen entwerte (bspw. als beschränkt bezeichne) und mich selbst als besonders und überlegen wähne?

Am 18. Februar wechselt die Sonne ins Zeichen Fisch – aber dazu im nächsten Astrocast mehr.

Magische Sternengrüße,
Luisa*

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