Astrocast Dezember

Am 22. November ist die Sonne ins Feuerzeichen Schütze gewandert.

Dieses Feuer leuchtet im Dunkeln, es erhellt unseren Weg und wärmt uns, weil es uns Hoffnung spendet und den Glauben daran aufrechterhält, dass wir uns auf dem Pfad ins Licht befinden. 

Es ist jetzt die Zeit der spirituellen Wahrheits- und Sinnsucher*innen, Horizonterweiterer*innen und Nomad*innen angebrochen.

Wenn du diese Zeitqualität für dich richtig ausschöpfen möchtest, dann schaue, wie du deiner ganz persönlichen Vision vom Glück näher kommen kannst. Vielleicht schmiedest du jetzt Pläne, an welchem Ort der Welt du überwintern möchtest? Oder du fragst dich, welche Fortbildung oder Selbsterfahrung dir neue, wertvolle Wissens- und Erlebensräume eröffnen könnte?

Die Schützeenergie bringt noch viel mehr mit: Sie unterstützt dich darin, an die beste Version deiner selbst zu glauben.

Vor hochgesteckten Zielen haben Schützen bestimmt keine Angst, allerdings müssen sie tiefen Sinn ergeben. Vielleicht nimmst du dir jetzt mehr Zeit und Raum, um dein Inneres zu erforschen – um das Wunder in dir mehr zu entdecken.

Die vielleicht etwas problematische Seite des Schützen ist der Wunsch nach Allwissenheit und daraus folgend die Abwehr von negativen Gefühlen, da man nur mit der manischen Suche nach Erkenntnis und Weiterentwicklung beschäftigt ist. Dieses Getriebensein macht es schwer, im Hier und Jetzt anzukommen. Die Frage ist also: Wovor läufst du weg?

Schließlich geht es in dieser dunklen Jahreszeit auch darum, die Reise ins eigene Innere anzutreten und von äußeren Anforderungen und Erwartungen Abstand zu gewinnen, um in Kontakt mit der eigenen Essenz zu kommen.

Erlaube dir, nicht immer eine Antwort auf alles haben zu müssen.

Du darfst auch manchmal kurz daran verzweifeln, dass manche Dinge in der Welt schrecklich sinnlos erscheinen – ohne deinen Glauben zu verlieren.

Gleich am 24. November schneit eine Mars-Uranus-Opposition herein und könnte unüberlegtes, impulsives Handeln oder jähzornige Ausbrüche, wie unnötige Konflikte um uns und in uns anzetteln. 

Gerade Oppositionskonstellationen erleben wir oft im Kontakt mit anderen „von außen“ auf uns zukommend. Mein Tipp: Versuche die Situation zu entspannen, indem du dich zurückziehst oder zweimal tief durchatmest, bevor du dich zu einer vorschnellen Übersprungshandlung verleiten lässt, denn du könntest sie nachher bereuen. 

Diese Konstellation gilt zudem unter Astrolog*innen als „Unfallskonstellation“, weil wir unter herausfordernden Mars-Uranus-Konstellationen besonders ungeduldig und gehetzt sind und dann eben gerne mal was schief läuft. Daher heute vielleicht besonders achtsam durch die Welt düsen.

Liebestechnisch ist diese letzte Novemberwoche echt verwirrend und wir dürfen ein neugieriges go-with-the-flow praktizieren.

Das Universum schickt uns am 24. November eine wundervolle Venus-Jupiter-Konjunktion. Dieser Transit weitet unser Herz und lässt uns an die Kraft der Liebe glauben. Diese Sternenkonstellation steht ganz direkt für Liebesglück oder aber für Selbstvertrauen, Lebensfreude und tief empfundene Dankbarkeit. Lass uns diesen Moment auskosten und auch mit in die Neumondzeit hinein nehmen, bevor es anschließend etwas unberechenbarer zugeht. 

Gleich am 26. November um 16:05 Uhr ist New Moon Magic Time in Schütze angesagt

Wie möchtest du diesen monatlichen kosmischen Neustartmoment für dich nutzen?

Wenn es sich stimmig für dich anfühlt, setze dich mit folgenden Fragen auseinander:

  • Was erfüllt mich zutiefst mit Sinn?
  • Welche Spuren möchte ich in diesem Leben hinterlassen?
  • Wie kann ich den Kontakt zu meinem inneren Guru, meiner inneren Prophetin herstellen?
  • Vertraue ich meiner Intuition und meinen hellseherischen Fähigkeiten, also meiner unsichtbaren Führung?
  • Was brauche ich, um überschäumende Glückgefühle und tiefe Zuversicht zu spüren?

Du kannst dich auch mit deinem inneren Schütze-Schatten auseinandersetzen: Die großen Schutzmechanismen des Schützen sind Selbstherrlichkeit, Arroganz und Gefühllosigkeit, da man nur mit der Vorstellung großer Ziele beschäftigt ist. 

Sind das Themen, die dich gerade beschäftigen, dann frage dich:

  • Warum fällt es mir so schwer, auch zu meinen Wunden zu stehen?
  • Erlaube ich mir auch einfach mal, „nur“ Mensch zu sein und meine schmerzhaften Emotionen und „Niederlagen“ zu zeigen?
  • Woher kommt es, dass ich mir und anderen immer noch vor machen musst, ich wäre immer gut drauf, überlegen und unzerstörbar?

Die Zeit um den 27. und 28. November kann man jetzt sehr unterschiedlich erleben.

Während die einen vielleicht mehr die Traurigkeit über nicht gelebtes Potenzial, alte Selbstwertwunden und den Schmerz vergangener Liebesbeziehungen spüren (Venus-Kairon-Quadrat), gehen die anderen vielleicht mehr mit dem Venus-Uranus-Trigon in Resonanz, was überraschende wie aufregende Begegnungen und Beziehungschancen bedeuten kann. 

Abseits der Liebesthemen bringt uns das Merkur-Neptun-Trigon um den 28. November in Kontakt mit unbewussten, archetypischen Welten, so dass Inspirationen und bisher Verborgenes sanft in unser Bewusstsein fließen können – was die Fantasie ungemein beflügeln kann. Dann schenkt dir der Kosmos vom 29. November bis zum 4. Dezember die Chance auf gesteigerte geistige Fähigkeiten sowie hohe Konzentrationskraft (Merkur- Saturn-Sextil exakt am 30.11 Sextil und Merkur-Pluto-Sextil exakt am 3. Dezember). 

Du kannst in dieser Zeitqualität hervorragend all die schöpferische Fantasie in Form bringen oder Projekte mit Hochdruck, Disziplin und Fokus vollenden sowie an tiefsitzenden, alten Glaubenssätzen und Denkmustern rütteln.

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Am 2. Dezember kommt es zudem zu einem sehr spannenden Zeichenwechsel.

Glücksplanet Jupiter wechselt für zwölf Monate ins Askesezeichen Steinbock (bis zum 19. Dezember 2020). 

„In den nächsten zwölf Monaten wird es darum gehen, das umzusetzen, was sich während der letzten zwölf Monate als Vision herauskristallisiert hat (Jupiter durch Schütze). Sinnbildlich könnten Sie diesen Umsetzungsprozess als eine längere Bergwanderung betrachten. Scheuen Sie sich nicht vor der Anstrengung; der Ausblick auf dem Gipfel wird sich lohnen.“ – via astro.com

Ich würde sagen, es geht darum zu erkennen, wie viel Fülle, Wachstum, Glück und geistiger Reichtum auf uns warten kann, wenn wir uns auf unsere Essenz besinnen a.k.a. auf das Wesentliche reduzieren. 

Was zählt wirklich für dich? Was ist dein Seelenfundament?

Im ersten Moment mag das wie ein Verzicht wirken, größer gedacht hat dieses Jahr von Jupiter durch Steinbock das Potential, deine Realität zu verändern und dich in jeder Hinsicht reich zu belohnen. Der Kosmos ruft: “Mach dich ans Visionen manifestieren“.

In den Tagen um den 3. Dezember könnten dir noch einmal Exfreund*innen oder alte Liebschaften begegnen oder du triffst schicksalhaft auf Menschen, die dir unheimlich bekannt vorkommen (Bernadette Brady vergleich diese Konstellation mit einem Liebes-Déjà-vus), denn wenn die Venus am absteigenden Mondknoten steht, können sich auf die eine oder andere Weise Liebesthemen aus der Vergangenheit wiederholen. Allerdings können diese Déjà-vus ziemlich verführerisch daherkommen (Venus-Mars-Sextil). 

Prüfe, ob du dich wirklich noch einmal einlassen möchtest oder inwieweit dich diese Begegnung von deiner Entwicklung abhält.

Vielleicht erlebst du diesen Transit auch wie einen Scheinwerfer, der deine alten Beziehungsmuster, transgenerationale Partnerschaftsthemen oder emotionale Altlasten anstrahlt und ins Bewusstsein holt. 

Es ist eine unglaubliche Chance zu sehen, inwieweit und wo dein Beziehungsleben noch von alten Mustern geprägt ist.

Zu bedenken ist, dass die Venus in der Astrologie auch immer für unseren Selbstwert, unsere Werte oder unsere Haltung zu Geld und Materie stehen kann. Vielleicht beobachtest du, ob du nicht bezüglich alter Beziehungsthemen, dafür aber mit familiär geprägten Existenzängsten oder Selbstwertthemen konfrontiert wirst.

Ich persönlich werde versuchen die drei, vier Tage vor dem Vollmond (12.12.) so wenig Terminstress wie möglich zu generieren, denn unsere Sensibilität ist bereits ab dem 7. Dezember kosmisch gesehen sehr gesteigert. Das nahende Sonne-Neptun-Quadrat (exakt am 08.12.) wird vermutlich deinen Wunsch nach Rückzug in Traumwelten und Abkehr von weltlichen Verpflichtungen ungemein verstärken. 

Versuchst du jetzt weiter zu funktionieren und hart zu arbeiten wie bisher, kommt es womöglich vermehrt zu Müdigkeit und Erschöpfungsgefühlen.

Eine Möglichkeit, diesen Transit positiv für dich zu verwirklichen, wäre deine spirituelle Praxis zu vertiefen, denn du bist jetzt ohnehin schon sehr geöffnet, oder du verbuddelst dich in Wolldecken eingekuschelt im Schaukelstuhl mit spiritueller Lektüre.

Da gleichzeitig Jupiter ins Quadrat zum verwundeten Heiler Kairon läuft (exakt am 09.12.) könntest du aktuell angesichts der Sinnlosigkeit des Leids, das die Menschen sich selbst und der Erde antun, verzweifeln. 

Das Merkur-Kairon-Trigon am 10. Dezember empfiehlt dir tiefe, ehrliche Gespräche zu führen oder deinen Schmerz auf andere Weise in Worte zu fassen – dies hätte astrologisch jetzt einen sehr heilsamen Effekt. 

Am 12. Dezember um 6:12 Uhr ist Full Moon Celebration auf der Zwilling-Schütze-Achse angesagt.

Heute ist es möglich, die Integration von Intuition und Intellekt, Glaube und Zweifel, Streben nach dem Göttlichen (in der Ferne) vs. Erkennen des Glückes des Alltags und der kleinen Dinge (im Hier und Jetzt) bewusst voranzubringen. 

Die Synthese der Pole der Kommunikationsachse (Schütze-Zwilling) fordert uns auf zu erkennen, dass wir alle immer zugleich Lehrer*innen und Schüler*innen sind, dass unsere Lebensphilosophien auch wirklich Tag für Tag gelebt werden wollen, und dass wir auch unsere Lieblingsgötzen in Frage stellen dürfen und sollten. 

Viele kleine Teile ergeben ein großes, vollständiges Puzzle. Würdige jeden noch so kleine Schritt auf dem Weg zum großen Ziel.

In tragfähigen, haltgebenden Beziehungen kannst du dich jetzt fallen lassen und tief verschmelzende Vereinigungen erleben – eine neue Dimension der Intimität kann sich euch erschließen (Venus-Neptun-Sextil am 8.12, Venus-Saturn-Konjunktion am 11.12., Mars-Neptun-Trigon und Venus-Pluto-Konjunktion am 13.12.). Natürlich ist das auch jederzeit möglich, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es unglaublich unterstützend sein kann, mit den aktuellen kosmischen Energien zu arbeiten. Probier es aus.

Mindestens vom 12. bis zum 17. Dezember wird dann das Jupiter-Uranus-Trigon spürbar (exakt am 15.12.) und wenn der geniale, zukunftsweisende Gott des Himmels, Uranus und der Gott des Wachstums, des Reichtums und der Zuversicht Jupiter einen wundervoll fließenden Aspekt bilden, können wir wahrhaft gespannt sein, was passieren wird. 

Dieser Transit steht für everything-is-possible-Energien, berechtigten Zukunftsoptimismus und revolutionäre Einsichten.

Diese Sternenkonstellation hat also eine starke kreative Kraft. Wie gut, dass am 14. und 15. Dezember Wochenende ist und wir beobachten können, ob uns der Erfindergeistblitz trifft. Ich werde definitiv mein Notizbuch mit mir herumschleppen um sofort alle Eingebungen aufs Papier zu bringen.

Das folgende Mars-Saturn-Sextil (19.12.) ermutigt uns, uns dann gleich an die Arbeit und Umsetzung unserer genialen Ideen zu machen, denn dieser Transit schenkt uns Ausdauer, Fokus und Kraft beim Realisieren unserer Ziele. Machen müssen wir es allerdings immer noch selbst.

Ich bin so gespannt wie ihr diesen aufregenden Dezember erlebt!

Magische, funkensprühende Sternengrüße,

deine Luisa*

Titelbild © Araí Moleri

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2 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Wow, der Astrocast hat‘s ja mal wieder voll in sich!

    Und als Schütze finde ich mich im Schütze Monat natürlich komplett wieder (die guten wie die Schattenseiten). Da trifft es sich ja hervorragend, dass ich mir vorgenommen habe, nach unserem grossen Schulevent, den ich für den 8.12. organisiere, etwas ruhiger zu treten und mich meiner inneren Stimme zu widmen.
    Herzlichen Dank für das ausführliche Update zum Jahresausklang!
    Liebe Grüsse, Melanie

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