Wenn du Angst vor der Zukunft hast, denk das hier

Ich habe täglich zu achzig Prozent die Hosen voll. Wenn ich an meine Zukunft und meinen „Job“ denke, gibt es so viele unkalkulierbare Variablen, dass das einzige Mittel, um nicht durchzudrehen Vertrauen ist. Und so sehr ich mich darin übe in das Leben zu vertrauen, so sehr schleicht sie sich immer wieder ein, die liebe Angst.

Aktuell ist sie mein täglicher Begleiter, denn auf Bali entstand ein neuer Traum. Der ist riesig groß, wunderschön und hat mit dem Gefühl der Liebe und dir zu tun. Mehr dazu bald, jetzt erstmal zurück zur Angst.

Immer, wenn ich an diesen Traum denke, bekomme ich riesigen Schiss.

Bei meinen Auseinandersetzungen mit meiner lieben Angst habe ich eine Technik entwickelt, mit der ich meine Angst in Antrieb umwandeln kann. Die Übung ist aus meiner „Blogger-Krankheit“ entstanden und echt witzig.

So geht’s:

Ich liebe es Geschichten zu erzählen. Immer, wenn ich etwas für mich bahnbrechendes gelernt oder erkannt habe, überlege ich, wie das Ganze eine spannende Geschichte für euch ergibt. Ich fokussiere mich dann auf die wichtigsten Learnings in dem Ganzen, darauf, wie das Eine zum Anderen führte und was genau es war, dass mich wachsen ließ, welcher Niederschlag und welches Gefühl wichtig war, um dort rauszukommen, wo ich jetzt stehe.

Irgendwann stellte ich fest, dass ich mir diese Geschichten schon im Rückblick erzähle, obwohl ich noch mitten drin steckte (ich habe laut über mich gelacht, als ich mich dabei ertappte). Das machte ich vor allem, wenn ich besonders viel Angst hatte. Und es funktionierte erstaunlich gut.

Aktuell stelle ich mir immer wieder vor, dass mein Traum schon wahr geworden ist.

Ich schließe die Augen und rufe mir die Vision auf, wie ich schon alles umgesetzt habe. Ich spüre in mich hinein, wie ich mich fühle, untersuche meine Mimik, wie ich zurück auf das Jetzt blicke und weise lächele.

Zur Zeit ist das für mich die sicherste Art, den Energieriegel wieder in Richtung Antrieb zu schieben.

Probier’s mal aus: 

  1. Wie wirst du dich fühlen, wenn du die Situation, die für dich gerade schwierig ist überstanden hast?
  2. Schließe deine Augen und stell es dir vor. Wie siehst du aus? Wie ist deine Mimik? Wie sind die Farben im Bild?
  3. Stell dir vor, du berichtest einem Vertrauten darüber. Was erzählst du? Wofür war diese Situation wichtig? Was konntest du lernen? Wie hat deine jetzige Situation dein Leben bereichert? Wie bist du an ihr gereift?
  4. Wenn du Lust hast, schreib doch einfach mal ein Montagsmantra darüber! Was wird die Welt von deiner Erfahrung lernen können?

Zur Extra-Unterstützung kommt hier noch dein Montagsmantra für diese Woche:

Ich vertraue darauf, dass diese Situation die perfekte Lerngelegenheit für mich bietet. Leben, Universum, Engel, Gott [Dein Verständnis von Spirit] Zeig(t) mir, wie ich an ihr wachsen kann!

Ich wünsche dir eine geschichtenreiche Woche und lass mich unbedingt wissen, wie die Übung für dich funktioniert. Wenn du mehr über meinen Traum erfahren willst und wie ich ihn vorantreibe, folge mir auf meinem privaten Facebookprofil. Einfach auf „abonnieren“ klicken. Du treibst dich lieber auf Instagram rum? Dann folge mir hier. Ich freu mich auf dich!

Shine as bright as you can,

Zränf-Klaue-pink

 

 

5 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Franziska,
    danke für deine aufmunternden und motivierenden Worte! Was aber tut man, wenn der Traum einen anderen Menschen beinhaltet? Da kann ich natürlich den Wunsch ans Universum äußern, dass wir eines Tages wieder zusammen aufwachen, wenn wir schließlich doch im selben Land und in der selben Stadt leben – was bald der Fall sein wird. Doch in meiner Hand liegt das überhaupt nicht, denn ich habe mich ja längst entschieden und der Rest ist seine Entscheidung… wie kann ich mir in so einer Situation die Angst nehmen und dem Ganzen gelassen entgegen blicken?
    Alles Liebe,
    Kathi

  2. Hallo Franziska,
    Ich und neue Wege – das ist eine tierisch anstrengende Hassliebe und ich schreibe genau darüber gerade einen neuen Beitrag für meinen Blog lettherebeom.blogspot.de
    Auch ich stehe vor einem großen beruflichen Umbruch, die Kündigung meines seit zehn Jahren fixen Jobs muss nur noch schriftlich fixiert werden. Was kommt dann? Ich habe mir schon ein inneres Bild gebastelt, bis ins kleinste Detail ausgemalt (sogar wie das WC-Schild in meinem neuen Yogastudio). Beim Lesen deines Artikels fiel mir auf: Wenn ich tief in diesem Bild wandele, hab ich keine Angst, fühl mich wohl, kann es gar nicht erwarten. Das werde ich mir jetzt öfter aktiv zunutze machen. Danke für den Tipp!
    Jessi von http://www.lettherebeom.blogspot.de

  3. Liebe Franziska,

    es ist immer wieder unglaublich, wie es dazu kommt, das man über die Dinge stolpert, die man genau in diesem Moment gebraucht hat. Genau so bei diesem wundervollen Montagsmantra. Ich stehe am Ende meiner Ausbildung und habe eigentlich schon alles geplant, wie es weitergehen soll, doch ich habe wahnsinnige Angst davor diesen Schritt in die Ungewissheit zu wagen. Wahnsinnige Angst! Und gerade als ich mich wieder einmal sehr mit den Angstgedanken gequält habe, flatterte dieses Montagsmantra dazu und hat mir geholfen, mich wieder etwas zu fokussieren und mit der Angst besser umzugehen. Ein riesiges Danke an dich, das du so tolle Worte gefunden hast, und an das Universum ;)
    LG Nadja

    https://freiheitsfluestern.wordpress.com/

  4. Wow und einen wunderschönen guten Morgen liebe Franzi!

    Das Gesetz der Resonanz schlägt zu. Vielen Dank für dein inspirierendes Montagsmantra. Ich habe die ganze Nacht wach gelegen und abgewägt, ob ich mich diese Woche nicht nur innerlich sonden auch äußerlich von meinem Job lösen soll. Mein Entschluss steht fest, es ist alles sehr ungewiss und fühlt sich genau richtig an. Ich weiss, dass ich nun durch eine neu geöffnete Tür schreiten darf und fühle mich erlöst. Ich freue mich auf alles, was schon da ist und nun von mir gesehen werden darf.

    Dein Montagsmanra gibt mir Kraft und bestärkt mich! DANKE dafür und eine wundervolle Woche
    Aline
    Namaste

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