Erleuchtung ohne Räucherstäbchen

Bettina Hallifax ist Expertin für Erleuchtung. Jedoch würde sie das selbst nie so bezeichnen. Sie spricht lieber von „nach Hause kommen und Einssein mit sich und dem Universum”. Und genauso unaufgeregt und zugänglich ist die Technik, mit der sie in Seminaren von 20 – 200 Teilnehmern dabei hilft, sich wieder mehr mit sich selbst zu verbinden.

„The Journey“ heißt die Methode, mit der das gelingen soll. Bettina hat sie von der internationalen Bestseller-Autorin, Seminarleiterin und Begründerin Brandon Bays gelernt. Eine Frau, die sich einst mit dieser Technik selbst heilte und inzwischen weltweit tausenden von Menschen zu mehr innerem Frieden verholfen hat.

Als ich von „The Journey“ hörte, wurde ich neugierig, wie eine solche Reise wohl funktioniert und ob das etwas für mich sein könnte.

Deshalb treffe ich Bettina in unserem Büro in der Blogfabrik, um sie auszulöchern.

Bettina-Hallifax-Interview

Bettina, wie hat denn deine persönliche Reise begonnen?

Ich war sehr lange Zeit auf Sinnsuche. Ich fühlte mich innerlich leer und gefangen in Ängsten und Selbstzweifeln und habe daher verschiedene Therapien und Techniken ausprobiert. Diese haben mir zwar mehr Klarheit gegeben, jedoch hatte nichts einen wirklichen Einfluss auf meine tiefsitzenden Muster. Ich verstand mich zwar auf der rationalen Ebene, doch sobald zum Beispiel Stress aufkam, bin ich sofort wieder in meine alten Muster zurückgefallen.

Mit The Journey habe ich das erste Mal einen emotionalen Zugang zu meinen Kindheitserlebnissen erhalten und zu den Ursachen und den alten festsitzenden Gefühlen. Dadurch konnte ich die Verbindung zu meinem Ursprung wieder entdecken. Das war ein unglaublicher Durchbruch für mich.

Und was hat sich in deinem Leben dadurch verändert? 

Meine ständige Suche im Außen hörte auf. Ich lernte meine Herzenstüren zu öffnen und meine Gefühle wieder zu fühlen. Je mehr ich meine Gefühle zuließ, desto mehr Ängste bauten sich ab und ich fand wieder zu mir selbst.

Der Begriff „Technik“ klingt sehr bodenständig. Hat „The Journey“ auch eine spirituelle Ebene?

Indem dich die Reise zu dir selbst und zu dieser, wie Brandon es nennt „Quelle“ führt ist es auch eine spirituelle Erfahrung. Nur brauchst du keinen esoterischen Zugang dafür. Du machst einfach deine Erfahrung, egal wo du im Leben stehst und ob du dich als spirituell bezeichnen würdest.

Wie genau funktioniert „The Journey“?

Die Journey setzt auf mehreren Ebenen an. Verdrängte Gefühle und negative oder traumatische Erlebnisse gehen nicht einfach verloren. Sie sind im Unterbewusstsein gespeichert und wirken auf Dauer in unserem Körper und machen uns das Leben schwer.

Auch wurde wissenschaftlich erwiesen, dass unsere Zellen traumatische Erfahrungen speichern und dass diese sogar von Generation zu Generation durch unsere DNA weitergegeben werden können.

The Journey ist wie eine Art Anleitung, das Belastende, was im Unterbewusstsein verborgen liegt ins Bewusstsein zu holen.

Es ist ein Selbstentdeckungsprozess, diese ungeklärten Situationen zu erkennen, anzunehmen und endgültig zu klären und uns so auch von den unterdrückten Gefühlen und Worten befreien. Das verschafft nicht nur Erleichterung, Klärung und ein Loslassen sondern am Ende der Reise fühlen wir uns wieder verbunden – mit unserer Essenz und dem Leben.

Mit welchen Themen kommen die Leute in deine Seminare? Was sind die häufigsten Gründe?

Es sind sehr unterschiedliche Gründe. Häufig sind es emotionale Blockaden wie Angst, Wut und Trauer, Beziehungsprobleme, Krankheiten oder die klassische Sinnsuche. Menschen, die bereit sind, nach innen zu gehen und nicht länger im Außen nach Lösungen für ihre Lebensthemen suchen.

Wie kann ich eine solche Journey erlernen, so dass ich sie selbst anwenden kann?

Die Anleitung dazu lernst du auf einem Seminar. Zunächst gehst du Schritt-Für-Schritt durch den Prozess, bis du dich dann gemeinsam mit anderen Teilnehmern auf deine eigene Reise einlässt.

Im Anschluss kannst du The Journey jederzeit für dich selbst oder für andere anwenden. Die Idee dieser Technik ist, dass wirklich jeder Mensch zu jeder Zeit ein Tool hat, um emotionale Blockaden bei sich selbst oder im Austausch mit der Familie und Freunden aufzulösen und wieder im Einklang mit sich selbst ist.

Du kannst dich jedoch auch von einem ausgebildeten Journey Practitioner in einer Einzelsitzung auf einer Journey begleiten lassen.

Wie integriere ich „The Journey“ in meinen Alltag? Sollte ich diese Reise zu mir täglich praktizieren?

Eine Journey ist ein intensiver Prozess, der zirka ein bis zwei Stunden dauert. Er ist dafür gedacht, dass du ihn immer dann anwendest, wenn du dich blockiert fühlst oder dein Leben ins Stocken gerät.

Es gibt also keine tägliche Pflicht, doch eine Einladung an dich selbst, die Reise immer dann anzutreten, wenn du sie brauchst.

Kannst du unseren Lesern abschließend ein Tool aus dem Journey-Werkzeugkasten mitgeben, dass sie jeder Zeit anwenden können?

Wenn du Angst hast ein Gefühl zuzulassen, weil es so unangenehm und überwältigend sein könnte, mach dir bewusst, dass ein Gefühl nicht statisch ist, sondern wieder geht.

Mit diesem Wissen, kannst du es besser zulassen. Wenn ein starkes Gefühl aufkommt, atme einfach nur in deinen Körper und spüre, wie es kommt, da ist und wieder geht. Mit dieser einfachen kleinen Übung verlierst du die Angst vor deinen Emotionen und beginnst dich wieder in deiner Reinheit zu spüren.

Vielen Dank für das Gespräch, Bettina! Du hast mich sehr neugierig gemacht, tiefer einzusteigen in diese Reise.

Wenn du auch neugierig auf „The Journey“ geworden bist, kannst du die Technik beim Intensiv-Seminar The Journey – Der Highway zur Seele von und mit Brandon Bays und Bettina Hallifax erlernen.

Weitere Termine mit Brandon Bays:

The Journey – Der Highway zur Seele

The Journey – Der Highway zur Seele

Zum Einstieg empfiehlt Bettina das Buch „The Journey – Der Highway zur Seele“ von Brandon Bays.

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