5 Dinge, die du jetzt tun solltest, um mit Neunzig nichts zu bereuen

Erinnerst du dich noch an den Satz „Eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein und an alle Geschichten denken, die wir hätten erzählen können“? Richtig, Poetry Slammerin Julia Engelmann flüsterte ihn uns vor fast zwei Jahren mit aufgeregter Stimme zu.

In einem Hörsaal in Bielefeld fasste sie den Sinn des Lebens auf Popsonglänge zusammen und weckte uns im Januar 2014 alle aus dem Winterschlaf.

Als ich heute so gar nicht in die Gänge kam, tat ich, was ich dann meistens tue: Ich nahm eine kalte Dusche. Nach dem ersten Schock stellte sich wie immer ein unglaubliches Hochgefühl  á la „Ye, I can do it!“ ein. Und dann hatte ich plötzlich wieder das Video von Julia Engelmann im Kopf. Vielleicht erwische ich auch dich gerade bei der Aufschieberitis oder in einem Motivationsloch. Für diesen Fall habe ich die fünf elementaren Botschaften von der weisen Julia Engelmann für dich zusammengefasst. Für die Extra-Portion Tatendrang. Los geht’s:

1. Ohne Mut kein Glück

„Wer genau guckt sieht, dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist“, slammt Julia nervös dem Publikum entgegen. Wer genau guckt, sieht auch, dass Julia aufgeregt ist und der Hörsaal bis auf  den letzten Platz gefüllt ist.

Mit ihrem Auftritt ist sie selbst der beste Beweis dafür, dass Mut belohnt wird. Und dass man ihn braucht, um das Leben führen zu können, dass man leben will.

Wofür fehlt dir der Mut? Vielleicht wolltest du schon lange jemandem sagen, wie viel er oder sie dir bedeutet, hast aber Angst abgelehnt zu werden. Mal dir nicht aus, was im schlimmsten Fall passieren könnte, sondern was im besten Fall passieren könnte. Und tu es noch heute!

2.    Ohne Fehler keine Volltreffer

Eine meiner Lieblingszeilen aus dem Clip ist „Lass uns möglichst viele Fehler machen, damit wir möglichst Vieles lernen. Klar, wenn man mehr ausprobiert, erhöht sich die Fehlerquelle. Aber eben auch die Trefferquote.

Statt zu versuchen die Fehlerquelle zu minimieren, indem du die Dinge lieber gar nicht erst angehst, weil du damit vielleicht den falschen Weg einschlägst, „lass mal was riskieren“!

Riskiere es noch heute, einen Fehler zu begehen und mache dir bewusst, dass es gar kein richtig und falsch gibt. Es ist alles nur in deinem Kopf. Traust du dich nicht, dein Herzensprojekt anzugehen, weil du Angst hast, dass es erfolglos bleiben könnte und die steile Corporate-Karriere an dir vorbeizieht? Dann setz dir einen Zeitrahmen. Wie lange gibst du deinem Projekt bis zum Erfolg? Zwei Jahre? Falls es bis dahin nicht läuft, kannst du immer noch zurück in die sichere Festanstellung.

3.    Verbindlichkeit is King

„Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester die wiedergleichen Vorsätze treu in dein Sektglas…“. Das kennt wohl jeder von uns, der sich schon mal gute Vorsätze verfasst hat.  Um das Leben führen zu können, das wir führen möchten, müssen wir Verbindlichkeit uns selbst gegenüber entwickeln.

Das fängt im Kleinen an. Wenn du dir vorgenommen hast heute zum Yoga zu gehen, sei verbindlich. Geh hin. Enttäusche dich nicht selbst, indem du deinen Plan über den Haufen wirfst. Und mein persönlicher Best-Practive-Tipp: entwickele eine Morgenroutine und starte jeden Tag bewusst. Fang morgen früh an!

4.    Vorstellungskraft is Queen

„Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.“ Dieses Gedankenspiel ist sehr kraftvoll, weil wir damit unser eigenes Leben aus einer anderen Perspektive betrachten können. Im Coaching wird dieses Gedankenspiel angewendet, um herauszufinden, was man wirklich im Leben will.

Eine Übung dazu, die du unbedingt ausprobieren solltest: Stell dir vor, du bist 90 Jahre alt und könntest deinem jetzigen ich einen Brief schreiben. Was würdest du dir raten? Worauf bist du stolz und wofür bist du dir dankbar?

 5.    Dream big aber starte Step-by-Step

„Ich warte zu viel ab, ich nehm‘ mir zu viel vor und ich mach davon zu wenig“. Auch das kennen wir alle. Mein persönliches Learning daraus ist, dass ich meine To-Do-Listen kürze. So ist der Anfang leichter, weil das zu Schaffende übersichtlich bleibt. Es heißt zwar „Dream big“ aber wenn es darum geht ein Projekt umzusetzen, bevorzuge ich „Step by Step“.

Nimmst du dir auch immer zu viel vor? Vielleicht hast du schon mal etwas von der „Salami-Taktik“ gehört. Die funktioniert wie folgt: Zerstückele deinen großen Traum in kleine Mini-Schritte bzw. Scheibchen. Danach konzentrier dich nur auf Scheibe Nummer eins. Und fang heute damit an. Und wenn es nur ein Mini-Step ist, wie zum Beispiel eine E-Mail-Anfrage oder eine Domain zu registrieren. Mach den Anfang. Keine Entschuldigungen mehr!

Und für die Super-Motivation schau dir immer mal wieder das Video von Julia Engelmann an:

5. Bielefelder Hörsaal-Slam – Julia Engelmann – Campus TV 2013

Und eines Tages, Baby, wirst du alt sein und all die Geschichten erzählen, die für immer deine sind.

Extra-Tipp: Viele unserer Leser drucken sich unsere Texte aus und hängen sie an den Kühlschrank oder in Sichtweite ihres Büroplatzes für tägliche Inspiration. Probier’s doch mal aus. Vielleicht ist es dein erster Schritt.

Auf das Leben! Shine bright,

deine Franziska

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