Stell dir vor, du triffst auf einen neuen Menschen, blickst ihm in die Augen und spürst eine unmittelbare Vertrautheit, ja eine unerklärliches Band zwischen euren Herzen. Hast du das schonmal erlebt?

Dann hast du vermutlich deinen Soulmate getroffen. Zu deutsch: Deinen Seelengefährten.

Diese besonderen Menschen sind unsere besten Lehrer in Sachen Weiterentwicklung.

Manchmal läuft das ganz angenehm ab. Bei mir war das zum Beispiel so, als ich Franziska zum ersten Mal zu Gesicht bekam. Ich fühlte sofort eine intensive Verbundenheit. Sämtliche Berührungsängste und Mauern, die ich um mein Herz errichtet hatte waren sofort durchbrochen und wir schlitterten völlig unerwartet in eine Freundschaft, ohne es bewusst darauf anzulegen.

Jedes Gespräch mit ihr ist für mich eine ganz persönliche Soul-Session, die mich auf meinem Weg pusht und verkrustete Denkmuster in Frage stellt. In diesem Falle hatte ich Glück. Sie berührt die Wahrheit meiner Seele auf sehr liebevolle Art und Weise.

Doch oftmals treten Soulmates in unser Leben, die unser Ego trotz starker Verbundenheit lieber als „Soul Enemys“ kategorisieren würde. Weil sie uns an unseren tiefsten Schmerz heranführen. Uns triggern in all unseren Schwächen. Ja, uns jenen Spiegel vorhalten, der uns auf oft erschütternde Weise unsere dunkelsten Schatten aufzeigt.

Kommt dir bekannt vor, oder? Jeder von uns erlebt im Laufe des Lebens solche Begegnungen, die oft in komplizierte Freundschaften, Beziehungen oder Arbeitsverhältnisse münden. Doch egal wie schmerzvoll diese zwischenmenschlichen Beziehungen auch sein mögen: sie erteilen uns eine wichtige Lektion!

Zu jeder Zeit sehen wir in unseren Soulmates einen Teil unserer selbst.

Das gilt für alle Begegnungen in unserem Leben. Doch weil die Verbindung mit unseren Soulmates von besonderer Intensität geprägt ist, werden wir durch sie gezwungen, besonders genau hinzuschauen.

Stelle dir die Frage: Was bringt mich an diesem Menschen in Rage? Und was hingegen liebe ich an ihm?

Das bringt dich auf deinem Weg der Selbsterkenntnis, ja der bedingungslosen Selbstliebe ein ganz schönes Stück weiter. Was dich triggert, wütend und traurig macht, schlummert als verdrängte Eigenschaft in den Tiefen deines Unterbewusstseins und will aus dem Schattenreich ins Licht geholt werden. Was dir Wohlgefühl bereitet und dich beflügelt, hast du bereits liebevoll an dir selbst angenommen.

Hast du deine jeweilige Lektion gelernt, löst sich die Verbindung oft in Luft auf.

Klar bleiben uns manche Weggefährten unser Leben lang erhalten. Doch häufig konnte ich im Leben beobachten, wie sich so manch aufwühlende Herzensverbindung urplötzlich in neutrale Gleichgültigkeit wandelte, als das Wachstumspotenzial der Begegnung vollends ausgeschöpft war. Dass man dann tief in sich das Bedürfnis verspürte, weiterzuziehen und gewisse Beziehungen oder Freundschaften loszulassen.

Ein Hoch auf unsere Soulmates!

Egal wie gnadenlos ehrlich uns diese ganz besonderen Menschen auch von Mal zu Mal den Spiegel vorhalten. Jede Begegnung ist ein wertvolles Geschenk auf unserem Weg zu uns selbst. Ein Geschenk, auf das wir im Leiden nur zu gerne verzichten wollen. Das uns aber in jedem Falle ein Stückchen weiter in die Liebe bringt, wenn wir es bereitwillig annehmen und daraus unsere Lehren ziehen.

Ich geh mich dann mal wieder meinem Spiri-Buddy Franziska widmen und hol mir meine ganz persönliche Soul-Session ab. Sehr zu empfehlen!

Alles Liebe

Dein Ludwig

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