Feste Routinen morgens und abends tun gut, das erleben viele von uns jeden Tag. Ob das eine Sequenz mit Asanas ist, ein paar Minuten Meditation vor dem Visionboard oder sieben Gesichtspflegeschritte nach koreanischem Vorbild.

Diese Rituale am Morgen und Abend sehen wahrscheinlich bei jedem anders aus – Hauptsache ein paar Minuten ungestörte Ich-Zeit. Gemeinsam haben wir dabei alle (hoffentlich) das Zähneputzen. In letzter Zeit hat die Zahnpflege bei mir einen größeren Platz im Tagesablauf bekommen und ist nun morgens und abends eine weitere kleine Insel nur für mich.

Mein erster Gang am Morgen geht ins Badezimmer. Früher habe ich gleich dort schon zum Öl gegriffen und das erst mal mindestens 15 Minuten kräftig im Mund umher geschwenkt. Inzwischen habe ich erfahren, dass an erster Stelle die Reinigung der Zunge stehen sollte, man will ja nicht die Bazillen einmal im Mund umherspülen, aber jetzt erst mal hübsch der Reihe nach.

Warum eine ganzheitliche Reinigung und Pflege der Zähne wichtig sind

Meine Oma sagt immer: die Verdauung fängt schon im Mund an und die ist wichtig, weil ein gesunder Darm den Mensch gesund hält. Ist also sinnvoll, in den Mund nur gutes Essen zu stecken, jeden Bissen zu kauen und morgens sowie abends ein paar Minuten in die Mundpflege zu investieren. Wer meiner Oma nicht vertrauen mag und es lieber ein wenig medizinischer möchte: im Mund, den Zahnzwischenräumen und den tiefen Zahnfleischtaschen sammeln sich jede Menge Bakterien an, die von dort in unseren Organismus gelangen und im schlimmsten Fall Schaden anrichten können.

Dazu kommt, dass niemand von uns Mundgeruch haben und im Idealfall jedem Gegenüber (oder sich selbst im Spiegel) ein umwerfendes Lächeln entgegen schmettern will. Ob also nun medizinisch oder soziologisch (oder nach Oma Schmid): nimm dir Zeit für die Mund- und Zahnpflege.

Dr. Annette Jasper ist seit 20 Jahren Zahnärztin in München. Ihre Patienten betrachtet sie ganzheitlich, passt schließlich auch zu ihrer eigenen Lebensweise mit Yoga, Meditation und einer ausgewogenen Ernährung. Inspiriert von der ayurvedischen Lehre hat sie ihre eigene Linie Muskanadent by Dr. Annette Jasper mit veganen und naturkosmetischen (BDIH-zertifizierten) Produkten für die Mund- und Zahnhygiene entwickelt, die allesamt aufeinander aufbauen und mit denen man ganz wunderbar Zahn-Wellness betreiben kann.

Meine einzelnen Pflegeschritte will ich dir nicht vorenthalten.

Dr. Jaspers Empfehlung habe ich nämlich mit klassischen Elementen aus dem Ayurveda und einer ordentlichen Portion Achtsamkeit erweitert. Das alles klingt übrigens komplizierter als es ist. Inzwischen sehe ich das erweiterte Zähneputzen eher wie ein Morgenritual, denn als notwendige Zahnpflege

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Die Zungenreinigung

Im Mund will man nur gute Bakterien haben (genau wie im Darm übrigens), auf der Zunge finden sie – ob nun freundlich oder potentiell schlecht – ein flauschiges Plätzchen zum Wachsen und Gedeihen. Deshalb ganz wichtig: morgens zuerst ins Bad huschen und eine kleine Zungenreinigung vornehmen, um all das zu entfernen, was sich dort über Nacht angesammelt hat.

Dazu eignet sich ganz hervorragend ein Zungenschaber (ersatzweise auch ein Löffel), mit dem man sanft von hinten nach vorn über die Zunge streicht. Quasi eine Bewegung wie beim Fensterputzen. Noch effektiver wird diese mit einem Reinigungsmittel. Muskanadent hat dafür das Zungen- und Zahnfleischgel entwickelt. Das ist sanft genug, um die gute Mundflora nicht zu zerstören und dennoch stark genug, um antibakteriell zu wirken. Dazu einfach ein wenig vom Gel auf der Zunge verteilen und mit dem Schaber wie gewohnt reinigen.

Das Gel eignet sich übrigens auch für punktuelles Aufragen auf empfindliche oder gar entzündete Stellen auf dem Zahnfleisch.

Das Ölziehen

Da die Zunge schon mal grundgereinigt wurde, kommt nun das Ölziehen an die Reihe, um den Körper über die Mundhöhle von weiteren Giftstoffen zu befreien. Ich verwende Sesamöl (sollte gereift sein, d.h. einmal auf 60 Grad erhitzt) sehr gern und lasse es zwischen zehn bis 20 Minuten im Mund. Dabei springe ich unter die Dusche, creme mich ausgiebig ein und koche Tee.

Wenn ich fertig bin, spucke ich das Öl in ein Papiertuch oder direkt in den Mülleimer. Runtergeschluckt werden sollte es nicht, es enthält nun all die Stoffe, die wir ja los werden wollen.

Die Zahnreinigung

Weiter geht es mit den Zähnen. Drei Minuten lang sollte geputzt werden und am liebsten verwende ich eine Zahnbürste aus Bambus (ich versuche gerade, mehr und mehr Plastik aus meinem Alltag zu entfernen). Abends kommt zur Zungenreinigung und Zähneputzen noch Zahnseide dazu, schließlich sollen über Nacht keine Essensreste im Mund bleiben.

Seit Jahren probiere ich immer wieder verschiedene naturkosmetische Zahnpasten aus. Manche mag ich, andere nicht so. Die Zahn- und Zahnfleischpflege von Muskanadent finde ich gut, denn in ihr stecken viele wertvolle Inhaltsstoffe (kein Fluorid) und sie schmeckt leicht beerig. Sie enthält Kokosöl und Neem, die antibakteriell und entzündungshemmend wirken.

In Indien wurden früher übrigens die Zweige des Neembaumes zur Zahnreinigung verwendet (inzwischen gibt es natürlich auch dort Zahnbürsten). Das Ende eines Zweigs wird so zerkaut bis die Holzfasern einem Pinsel gleichen und diese Anwendung schützt vor Zahnfleischentzündungen und Parodontitis. Praktisch, dass das Neem in der Zahnpasta steckt – finde ich etwas angenehmer als die Reinigung mit einem Zweig.

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Das Mundspülen und die Lippenpflege

Abgerundet wird mein tägliches Mundpflegeprogramm morgens und abends mit dem Mundwasser mit Salbei und Kamille. Mundgeruch und schädliche Bakterien haben so keine Chance mehr. Zum Mund gehören bekanntlich auch die Lippen, auch daran hat Frau Dr. Jasper gedacht und ein Pflegeprodukt mit Sheabutter entwickelt.

Zurück zu Routine und Ritualen. Egal, wie sanft oder unsanft du in den Tag gleitest oder ob der Griff zum Telefon morgens und abends deine letzte Handlung ist. Mir helfen diese kleinen Rituale gerade an hektischen Tagen, ein wenig Ruhe zu finden und ganz bei mir zu sein. Im Fall von einem Mund- und Zahnpflegeritual tust du dir sogar zweifach Gutes, in dem du Kopf und Körper pflegst.

Viel Freude damit,
deine Franziska

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  • Franziska Schmids Blog veggie-love.de, auf dem sie auf wunderschöne Weise über vegane Naturkosmetik, faire Mode und Gastronomie schreibt
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Bilder: Franziska Schmid
Disclaimer: Der Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Dr. Annette Jaspers entstanden.