Stille.

Danach sehne ich mich oft in meinem Alltag zwischen MacBook, Yogastudio, Stadtverkehr und Baustelle vor dem Schlafzimmerfenster ständig. Früher hat mich Lärm nie sonderlich gestört. Selbst auf den wildesten Festivals schlief ich wie ein Baby, ich liebte das Stadtleben und die Party-WG im Haus war meine eigene.

Heute mit knapp über 30 sieht meine Welt ganz anders aus. Sobald ich Lücken in meinem Terminkalender entdecke, flüchte ich aufs Land und als ich von dem 12-tägigen Wüstenretreat hörte, das der Veranstalter NOSADE mit einem meiner ersten Yogalehrer Victor Thiele diesen Herbst in Marokko auf die Beine gestellt hat, geriet ich sofort ins Träumen…

Es ist früh am Morgen, die Sonne ist noch nicht richtig aufgegangen. Ich verlasse mein Nachtlager aus Kameldecken, werfe den kuscheligen Schal über, den ich nur zum Meditieren nehme und krabbel aus dem Beduinen-Zelt, in dem ich die Nacht verbracht habe. Um mich herum Stille. Jeden Morgen bin ich aufs Neue erstaunt, wie still es in der Wüste sein kann. Kein Hintergrundrauschen. Keine Laute. Nichts. Die anderen schlafen noch. Ich liebe es, ein bisschen früher zur Morgenmeditation zu gehen und diesen Moment der absoluten Ruhe für mich alleine zu genießen. Auf dem Weg zum Yoga-Platz kommt mir bereits der Geruch von frisch gekochtem Tee entgegen, den einer unserer freundlichen Guides bereits für uns zubereitet hat. Mit einer gekonnten Bewegung, wie sie in Marokko typisch ist, gießt er die dampfende Flüssigkeit in ein kleines Glas und drückt es mir in die Hand. Ob ich einen Beduinen heiraten sollte und in die Wüste auswandern?

Weicher Wüstensand, eine leichte Brise, die mir durch die Haare weht und keine Menschenseele weit und breit. Ich setze mich auf mein Meditationskissen und schließe die Augen. Fast merke ich nicht, wie die anderen Yogis, Kata und Victor ihre Matten ausrollen. Da ertönt das erste Ommmm…

Bevor wir uns dem Yoga widmen, üben wir ein Pranayama-Set und meditieren. Mein Kopf ist glasklar. Doch langsam will sich mein Körper bewegen. Da fordert Victor uns schon auf, die Augen zu öffnen und gibt damit den Startschuss für eine knackige Power Vinyasa Flow Klasse, bei der nicht nur die Energie, sondern auch der Schweiß ins Fließen kommt. Ich merke kaum, wie die Zeit vergeht. Als ich irgendwann in der Endentspannung liege, setzt dieses vertraute Gefühl ein, das ich auch von zuhause aus Savanasa kenne. Nur 1001 Mal so intensiv: Alles ist perfekt, genau so wie es ist. Jetzt im Moment…

So oder so ähnlich stelle ich mir den Start in den Tag bei dem Wüstenretreat vor, das NOSADE mit yogafürdich veranstaltet. Und wenn du willst, kannst du das selbst vom 6. bis 17. November 2015 live erleben.

Toll! Ich will jetzt buchen! >>> HIER KLICKEN <<<

+++ Mit dem Code FUCKLUCKYGOWÜSTE erhältst du 200 Euro Nachlass auf den Retreat-Preis +++

Yogaretreat in der Wüste

Eindrücke. Die wahre Schönheit der Natur lässt sich nie einfangen

So ist die Reise geplant

Diese ganz besondere Yogareise ist etwas für alle, die tief in die Geheimnisse des Yoga eintauchen wollen. Für alle, die eine Auszeit möchten, von der sie richtig lange zehren können und sich selbst, ihre Wünsche und Träume besser kennenlernen möchten.

Die Reise startet im wunderbaren Marrakesch. Du verbringst die ersten beiden Nächte in der kühlen Ruhe eines wunderschönen Riads (marokkanische Villa). Die Tage sind gefüllt mit Yoga, Stadterkundungen und Seele baumeln lassen. Am dritten Tag geht es über den hohen Atlas los in die Wüste. Warst du schon einmal in Marrokko? Die Fahrt über den Atlas hat mich schwer beeindruckt. Obwohl die Landschaft so karg ist, ist sie wunderschön und übte einen ganz besonderen Zauber auf mich aus. Nach einer weiteren Nacht in Merzouga bricht die Karawane gen Wüstencamp auf, wo du fünf Tage hast, um dich auf nichts anderes als dich selbst zu konzentrieren.

Den genauen Ablauf kannst du hier nachlesen.

Was du (nicht) erwarten kannst

Ein Wüstencamp ist kein Luxushotel. Zumindest nicht im klassischen Sinne. Der Luxus liegt hier in der Einfachheit. Eine Beduinen-Gruppe sorgt dafür, dass du dich rundum wohl fühlst. Die Frauen kochen leckere und regional typische Mahlzeiten, die Männer zeigen euch die Wüste in der yogafreien Zeit oder erledigen Einkäufe im zwei Stunden entfernten Dorf. Es gibt einen Yogaplatz, Schlafzelte und auch Gelegenheit zum Duschen. Kein fließend Wasser, dafür sauberes Wasser aus einem Brunnen in der Erde.

Dafür bekommst du: Täglich 2 Yogaklassen und 2 vertiefende Workshops, Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Einen Sternenhimmel, an den du dich dein Leben lang erinnern wirst, eine Gruppe von Gleichgesinnten, die genau wie du die Einfachheit des Seins schätzen.

Warum Victor die Wüste als Retreat-Ort so toll findet

„Das Retreat startet mit allen Vorzügen, die das Leben so bietet in Marrakesch. Die Zeit in der Sahara nutzen wir für den Rückzug und die Innenschau. Gerade wegen dieser Einfachheit ist die Reise aus meiner Sicht das Yogi-Retreat schlechthin. Fast alle Weltreligionen empfehlen Verzicht, um zu sich selbst zu finden. In der Wüste gibt es wenig Ablenkungen und Ressourcen, die wir normalerweise nutzen, wenn wir uns selbst aus dem Weg gehen möchten. Das bietet die Chance, sich wirklich zu begegnen und alle Akkus grundlegend aufzuladen.“

(Victor Thiele, Gründer von yogafürdich)

Die Fakten auf einen Blick:

  • Retreat-Zeitraum: 6. November bis 17. November 2015
  • Kosten: Für dich als FLGH-Leser 1399.- statt 1599.- inklusive Vollpension, Transporte und Übernachtungen (exklusive Flug)
  • Auf der Webseite des Veranstalters NOSADE findest du weitere Informationen und kannst direkt buchen
  • Über die Lehrer: Katja Hartmann und Victor Thiele. Besuch sie doch vorab in einer der Klassen bei yogafürdich in Berlin.

Rebeccas drei Cent zum Schluss:

Bei diesem Retreat machst du nichts falsch. Victor war einer meiner ersten Yoga-Lehrer und inzwischen ein guter Freund. Er ist ein großer Yogi, auch wenn er das niemals zur Schau stellen würde. Seine Klassen sind schweißtreibend, technisch präzise und stark körperlich orientiert. Gleichzeitig schlummert in dem starken Mann eine hochspirituelle Seele, von der du viel lernen kannst. Kata kenne ich persönlich nur flüchtig, bin aber sicher, du bist bei ihr bombastisch gut aufgehoben. Und die Sache mit der Wüste: Genial. Da kann ich mich Victors Worten nur anschließen.

Falls der Zeitpunkt für dich nicht passt: Es gibt noch weitere Termine mit anderen Lehrern. Schau dich einfach mal auf der NOSADE um.

Happy Wüsten-Retreating!

Deine Rebecca