Die Yogamatte. Ein seeeehr persönlicher Gegenstand. Nicht nur, weil man sie immer wieder ordentlich anschwitzt, sondern auch weil das Üben eine intensive emotionale Erfahrung sein kann. Und die willst du ja nicht mit irgendwem machen.

Wenn du auf der Suche nach DEINER YOGAMATTE bist, dann bist du hier richtig!

Denn in diesem Yogamatten Test steckt mein Wissen aus zehn Jahren Yoga-Praxis. Ich habe alle Yogamatten auf Herz und Nieren geprüft, die mir in dieser Zeit unter Hände und Füße gekommen sind. Ich habe mich mit anderen Yogalehrern ausgetauscht und viele Schüler beim Üben beobachtet. Auf dieser Grundlage habe ich zehn Yogamatten ausgewählt, die aus meiner Sicht die besten in ihrer Preis-Kategorie sind. So kannst du sicher sein, dass für deine individuellen Bedürfnisse auf jeden Fall etwas dabei ist.

Meine Kriterien für den Yogamatten Test

  • Die Matte muss rutschfest sein 
  • Gewicht, Transportfähigkeit und Dämpfung
  • Umweltfreundliche und faire Produktionsbedingungen
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Vorab eine Bemerkung: Wenn du regelmäßig übst, lohnt sich der Kauf einer guten Matte. Das muss nicht immer die teuerste sein, doch deine eigene Matte wird dich lange begleiten und dir 1000 Mal zurückgeben, was du investiert hast: Nämlich eine erfüllende, intensive und ganz persönliche Yogapraxis.

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Der Fuck Lucky Go Happy Yogamatten Test

Der Testsieger: Die Jade Yogamatte

Die klassischen Jade Matten sind nicht ohne Grund der Klassiker, auf dem fast alle meine Yogalehrer-Freunde üben: Die Jade-Matten sind aus Naturgummi, dämpfen angenehm und sind vor allem wirklich rutschfest (selbst beim Bikram Yoga!). Neben sehr coolen Farben (ich hab kiwigelb) gibt es die Jade Yogamatte als 5 mm sowie als 3 mm Travel Variante und in zwei unterschiedlichen Längen.

Die Matten sind wegen des Naturkautschuks etwas schwerer als andere aus Plastik, liegen mit 2 kg allerdings im mittleren Bereich. Besonders die Travel-Variante ist super zum Mitnehmen ins Studio geeignet. Die Jade Matten waren mit die ersten Natur-Yoga-Matten und sind so öko, dass sie sogar von den Jivamukti Yoga Gründern Sharon Gannon und David Life empfohlen wurden. Herz, was willst mehr?

Preis: 55,00 € bis 89,00 €, je nach Variante

Der geniale Allrounder: Die Yogistar Sun

yogistar sun

Dem Himmel sei Dank, dass mir diese Yogamatte ganz zufällig in die Hände gefallen ist. Die Yogistar Travel Sun ist seit langem eine meiner Lieblingsmatten. Warum? Sie ist faltbar, weil nur einen guten Millimeter dick, mega-rutschfest, groß (2m lang), sieht gut aus und ist trotzdem nicht besonders schwer. Die Dämpfung reicht, so dass ich normalerweise nicht mal eine Studiomatte unterlege.

Die Yogistar Sun gibt es aber auch als Nicht-Reise-Matte in einer Stärke von 4mm. Auch wenn die Matte nicht so aussieht: Sie ist aus Naturmaterialien hergestellt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Yogistar Sun ist top und deshalb freue ich mich, wenn ich in Zukunft mehr Yogis auf dieser Matte üben sehe.

Preis: 50 bzw. 60 Euro

Everybody’s Darling: Die Mandukas

Ach die Manduka, meine erste „ordentliche“ Yogamatte. Auf ihr habe ich geübt, bis sie in alle Einzelteile zerfallen ist. Naja, blöderweise habe ich sie in die Waschmaschine gesteckt (was man nicht tun sollte bei Naturmaterial) und habe diesen Prozess beschleunigt. Whatever: Die rutschfesten Matten gibt es in vielen Varianten und Farben. Die EKO Superlite Travel ist ein Hauch von Matte und besonders für Asketen geeignet. Oder für Menschen, die viel unterwegs sind und sich im Studio eine weitere Matte unterlegen, um es ein wenig weicher zu haben.

Wenn du ein solides Modell suchst, das für alle Bedürfnisse passt, bist du mit der Manduka eKO Lite gut beraten. Du kannst sie gut mitnehmen, sie ist rutschfest und öko. Auch wenn ich meine EKOlite inzwischen durch den Testsieger ersetzte habe, liebe ich sie schon aus nostalgischen Gründen sehr. Spannend finde ich außerdem, dass mir die Manduka Pro Yogamatte oft von Männern empfohlen wird. Nach dem Testen sage ich: Super Matte, aber in der Tat sehr schwer und männlich.

Manduka Matten sind insgesamt wirklich gute Yogamatten, doch nicht unbedingt für Menschen geeignet, die sehr stark schwitzen. Bei nassen Händen wird die Oberfläche mit eigentlich gutem Grip zur Rutschpartie.

Für Yoga-Nerds: Die LIFORME-Yogamatte

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Seit Kurzem habe ich eine neue Yogamatten-Liebschaft: Die LIFORME Yogamatte. Auf ihr kann sich der Yoga-Nerd in mir voll und ganz austoben ohne auf irgendetwas anderes verzichten zu müssen: Für Rutschfestigkeit gibt es eine 1 mit Stern (besser geht nicht!), für Öko-Material und Verzicht auf Klebstoffe ein dickes Plus und Lob für die super Dämpfung.

Zusätzlich hat die Matte ein eigens von Yogalehrern entwickeltes Muster, das dir hilft deine Ausrichtung zu perfektionieren. Hier habe ich eine ausführliche Review geschrieben. Die Matte ist eher etwas für Yogalehrer oder fortgeschrittene Yogis, die ihre Praxis verfeinern wollen. Für Menschen, die die Yogamatte immer mit sich herumtragen eher ungeeignet, weil etwas schwer. Ich übe zuhause oder in Technik-Yogaklassen gerne auf ihr, wenn ich an ganz bestimmten Haltungen arbeite. Einzige Träne: Die Matte ist hierzulande wegen Shipping & Zoll echt teuer. Vielleicht von jemandem aus dem USA mitbringen lassen?

Preis: 130 Euro

Der Mittelklasse-Wagen: Die Ecopro von Bodhi

Lange war es schwierig, die Ecopro Matten von Bodhi Online zu bekommen. Ich empfehle sie gerne Einsteigern, weil sie gut, aber nicht allzu teuer ist. Die Matten, die es in einer Reise- und einer Normal-Variante gibt, haben nur zwei kleine Nachteile: Wenn man stark schwitzt, werden sie dann doch rutschig. Im trockenen Zustand ist das aber kein Problem. Die Travel-Matte ist klein zusammen faltbar und superleicht, zieht sich beim Üben manchmal aber so in die Länge. Ähnlich wie bei der Manduka Superlite. Ich persönlich nehme für bessere Stabilität gerne etwas mehr Gewicht in Kauf. Kurz: Super Preis-Leitungs-Verhältnis. Kannst du kaufen!

Preis: ab 35 bis 55 Euro

Für Schnäppchen-Jäger: Die Asana-MAT

Manchmal ist vor allem eines wichtig: Der Preis. Für 16 Euro bekommst du natürlich nicht die Edelmatte aus Naturkatschuk, aber eine schöne, bunte Yogamatte aus PVC. Die Asana-MAT gibt es oft in Yogastudios als Leihmatten. Am Anfang ist sie relativ rutschig, doch wenn du sie etwas „bearbeitest“, wird sie griffiger. Das heißt: Entweder ganz oft auf ihr üben, oder einfach mit an den Strand nehmen und dann in die Waschmaschine stecken. Der Sand raut die Oberfläche an und Waschen in der Maschine ist bei PVC meistens kein Problem. Ein weiterer Vorteil: Die Matte ist leicht und eignet sich gut zum Mitnehmen. Geeignet für: Anfänger, die noch nicht genau wissen, ob sie dabei bleiben.

Für eingefleischte Iyengar-Yogis: Die Iyengar-Yoga-Matte

Als ich letzten Winter in Rishikesh meine 3-Euro-PVC-Matte aus zwischen lauter echten Iyengar-Yogis ausrollte, kam ich mir ein bisschen schäbig vor. Denn alle außer ich hatten die perfekte, schlichte Iyengar-Yoga-Ausstattung: Die Frauen in kurzen Yoga-Hosen, die aussehen wie Unterhosen aus dem letzten Jahrhundert, die Männer in feschen Hot Pants und alle auf den gleichen rutschfesten Yogamatten. Meistens in hellblau. Was genau das Besondere an besagten sticky mats ist, weiß ich nicht genau. Was ich sagen kann: Sie sind solide, langlebig, gut zu transportieren und sehr schwer im Handel erhältlich. Am besten du fragst im Iyengar-Yoga-Studio deiner Wahl um Hilfe beim Kauf. Die einzige Online-Quelle, die ich finden konnte, ist das Iyengar-Yoga-Institut in Berlin. Dort kann man per Mail bestellen.

Preis: 22 Euro

Hipster-Ding: Die Lululemon-Matte

Lululemon macht gute Yogamatten. Ganz besonders sehr schwitzige Hände finden auf the reversible mat eine super-griffige Unterlage. Die Matte saugt Schweiß auf und verhindert, dass ein glitschiger See auf der Matte entsteht. Einziges Problem: Wenn ich im Winter sehr trockene Hände habe, rutsche ich schnell auf der Matte. Deshalb kann man die Matte umdrehen und auf eine etwas klebrigere Oberfläche umsteigen. Die Lululemon-Matte sie sehr groß, schwer sowie gut gepolstert und deshalb vor allem für Studio-Lagerung oder Homepractice geeignet. Die reversible UnMat ist als die transportable Variante mehr zu empfehlen. Sie ist dünn und leicht, sollte aber nicht gefaltet werden. Kurz: Probiere sie lieber mal bei jemandem aus, bevor du eine Matte kaufst.

Preis: ab 55 bis 80 Euro

Zum Schluss noch ein Tipp: Investier lieber einmal in eine gute Yogamatte anstatt dich ständig über deine schlechte Matte zu ärgern. Ich habe die besten Yogamatten in unterschiedlichen Preiskategorien für dich zusammengestellt. Natürlich kann ich keine Vollständigkeit garantieren, aber ich habe viele andere Matte getestet und viele für „unzureichend“ empfunden. Meine Auswahl ist von mir persönlich getestet und für gut befunden. Wenn du das als Orientierung nimmst, kann nichts mehr schief gehen.

Auf diesen Matten übe ich derzeit:

Wir würden diese Liste in Zukunft gerne erweitern. Auf welcher Unterlage übst du am Liebsten?

Happy commenting,
Rebecca

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