Das Schöne am Yoga-Blogger-Dasein ist, dass man bisweilen für Dinge bezahlt wird, für die man normalerweise selbst viel Geld ausgibt. An diesen Tagen liebe ich meinen Job besonders.

Letzter Freitag war so ein Tag.

Mein Tages TO-DO war: Das Online-Portal massagio.de testen und mich eine Stunde lang massieren lassen. Bei mir zuhause. Die ganze Woche freute ich mich schon auf meinen Freitagstermin. Als Abschluss einer verregneten, arbeitsreichen Woche empfand ich die bevorstehende Massage als Geschenk Gottes. Das sollte sie auch werden, doch lasst mich von vorne anfangen.

Als mich Franziska nach meinem Urlaub vor einiger Zeit fragte, ob ich den Test machen wollte, war ich zunächst skeptisch. Was die Arbeit mit Körpertherapeuten angeht, bin ich sehr wählerisch. Normalerweise lasse ich mir Ärzte, Heilerinnen oder andere Body Worker nur von Menschen empfehlen, auf deren Urteilsvermögen ich voll und ganz vertraue. Und nun sollte ich mich auf ein Online-Portal verlassen?

Doch ich beschließe mich darauf einzulassen und klicke mich durch die Webseite des Anbieters. Ich las: „Alle massagio Therapeuten verfügen zudem über eine Lizenz, gute Ausbildung und Erfahrung.“ Da taucht auch schon der Skeptiker in meinem Kopf auf und flüsterte: „Kann ja jeder sagen…“. Ohne mich aus der Ruhe bringen zu lassen vertiefe ich meine Recherche und bleibe sofort an Renas Profil hängen. Cool, die Therapeuten sind mit Bild und einigen Stichpunkten zu ihrer Ausbildung gelistet, denke ich, und nehme mir vor, auf mein Gefühl zu vertrauen und dem Skeptiker eine Pause zu gönnen.

Ich entscheide mich für eine 60 Minuten Massage für 69 Euro. Dabei freue mich, dass ich wählen kann, ob ich von einem Mann oder einer Frau massiert werden möchte. Im nächsten Schritt werde ich gebeten, meinen Wunschtermin und meine Kontaktdaten anzugeben sowie den Ort, an dem die Massage stattfinden soll. Ich wähle Freitag, 12.30 Uhr, tippe meine Adresse in das Kontaktformular und gebe als zusätzlichen Wunsch an, dass ich nach Möglichkeit von Rena massiert werden möchte. Sie ist staatliche geprüpfte Heilpraktikerin, Yogalehrerin, hat Shiatsu gelernt und war mir auf Anhieb sympathisch.

Wie mir die Bestätigungsmail wenig später verrät, meint es das Universum gut mit mir.

An besagtem Freitag steht Rena mit einer gigantischen Tasche, in der ihre Massageliege verpackt ist, pünktlich vor der Tür. Als sie mich mit freundlichem Lächeln und festem Händedruck begrüßt, atme ich innerlich auf.

Volltreffer! Die Frau ist super, denke ich, und entspanne mich sofort.

Während Rena ihre Arbeitsmaterialien in meinem Zimmer aufbaut, sitze ich in der Küche und trinke Tee. Meine Angebote „Willst du Tee, Wasser oder brauchst du sonst irgendetwas?“ lehnt sie dankend ab. Klar, Rena weiß, was man für eine mobile Massage alles braucht. Heute soll es um mich gehen.

Bevor wir starten, befragt mich Rena unerwartet ausführlich zu meinem Gesundheitszustand und aktuellen Wehwehchen. Dann erklärt sie mir „die Regeln“, wie sie sagt. Sie würde lauschen, was ihre Hände ihr erzählen und die Massage entsprechend anpassen, mich eventuell bitten, tiefer zu atmen oder mich umzudrehen. Ob ich nach der Massage mit ihr sprechen oder weiterchillen möchte, bliebe mir überlassen. Und so weiter. Dann sagt sie den magischen Satz: „Niemand kennt deinen Körper besser als du, also sag mir jederzeit, wenn etwas zu sanft, zu intensiv, zu kalt, zu was auch immer ist!“ Meine Rede! Danke Rena. So deutlich hat das schon lange niemand mehr zu mir gesagt.

Endlich geht es los. Mit kräftigen Händen beginnt Rena meinen Rücken zu bearbeiten. Ich habe gerade noch Zeit wahrzunehmen, wie wohltuend eine „richtige Massage“ ist. Ich war in den letzten Jahren vor allem bei Energie Heilern und Osteopathen, die eher selten die Muskeln so richtig durchkneten. Schon drifte ich ab in andere Sphären. Spannungen lösen sich. Rena ist 100prozentig am Start. Ich versinke irgendwo im Nirgendwo vergesse Zeit und Raum und bin mir sicher, dass das, was ich gerade empfange, mehr ist als eine „klassische Massage“ wie ich sie gebucht habe.

Irgendwann flüstert Rena: „Bleib noch ein paar Minuten liegen.“ Sie verschwindet ins Bad, um sich die Hände zu waschen und ich komme langsam wieder zurück. Ungläubig stelle ich fest: Es ist mehr als eine Stunde Zeit vergangen.

Rena kommt zurück ins Zimmer und fragt mich, wie es mir geht. Ich bin nicht sicher, ob ich vernünftig reden kann oder einfach irgendetwas vor mich hinbrabbel. Ich bedanke mich, zieh mich an und schaue Rena zu, wie sie mit gekonnten Handgriffen ihre Riesenliege zusammenbaut. Ich verspreche ihr, alles wahrheitsgetreu aufzuschreiben und schon verschwindet sie durch die Haustür.

Dort wo vor wenigen Minuten noch die Massageliege stand, liegt jetzt wieder meine Yogamatte. Als wäre nichts gewesen. Nur ich fühle mich anders. Als hätte jemand die anstrengende Woche einfach von mir abgestreift. So könnte ich jeden Freitag ins Wochenende starten…

Mein Fazit: Massage frei Haus ist genial

Ganz ehrlich: ich konnte einige meiner Vorurteile ablegen. Meine gesamte massagio.de Erfahrung war super. Ich würde jederzeit wieder eine Massage buchen und konnte mich selbst von den Vorteilen überzeugen:

  • Ideal für uns gestresste Großstädter: Du kannst die Massagen sehr kurzfristig buchen. Bis zu zwei Stunden vorher. Fast so schnell wie eine Pizza. Nur viel gesünder.
  • Nirgends wo hin hin zu müssen ist toll. Was für eine Zeitersparnis! Ich hätte nicht gedacht, dass die Massage zuhause den Entspannungseffekt noch verstärkt. Keine U-Bahn, kein Straßenverkehr im Anschluss!
  • Ich fühlte mich sicher. Alles an massagio.de war superseriös. Durch das „Bindeglied“ Online-Plattform sind sowohl die Massagetherapeutin als auch die Kunden abgesichert. Alle Behandler sind zertifiziert und haben ihr Handwerk gelernt.

Wenn du neugierig geworden bist, klicke dich am besten mal durch die Webseite. Massagio.de plant in Zukunft ein transparentes Bewertungssystem für die Therapeuten, das aus meiner Sicht den Service noch aufwerten würde. Allerdings hat es auch was für sich, sich überraschen zu lassen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Wenn du in Berlin, München, Hamburg, Potsdam, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt wohnst, kannst du den Massage-Lieferservice unseres Vertrauens gleich selbst testen. Wir haben dir einen guten Deal ausgehandelt.

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Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, was du von der Idee „Massage frei Haus“ hältst und teile deine Erfahrungen.

Ich bin gespannt!

Bis dahin alles Liebe,
Rebecca

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