Das sind die besten Surf- & Yogareisen 2017

Surfen und Yoga ist die wahrscheinlich beste Kombination seit Spaghetti und Tomatensauce, seit Kaffee und Milchschaum, ja seit der sprichwörtlichen Faust auf dem Auge. Beach Yoga mache ich schon seit einigen Jahren jeden Sommer und im letzten Jahr bin ich beim SUP-Yoga das erste Mal auf ein Brett gestiegen und gleich auf den Geschmack gekommen: Ja, ich muss unbedingt Surfen lernen. Der Plan stand schnell: Eine Surf- und Yogareise am Strand muss es sein. Bei der Urlaubsrecherche – übrigens die inoffiziell zweitliebste Beschäftigung der Deutschen (nach Autowaschen) – sind mir die folgenden Angebote besonders positiv aufgefallen.

Viel Erfahrung: Apura Yoga

Content_Apura

Apura Yoga ging 2011 als einer der ersten Surf & Yoga Retreats in Europa an den Start. Die beiden Gründer Donovan (Santa Cruz, Kalifornien) und Yvonne (Portugal, Deutschland) praktizieren beide Yoga und Surfen seit Dekaden.

Als erfahrene Surfer und Surfcoaches haben sie ein Surf & Yoga Programm entwickelt, dass auf Fachwissen und eigener körperlicher Erfahrung beruht. Die beiden leben Surf und Yoga. Ein Apura Surf & Yoga Retreat bietet auch Dir die Chance, Surf & Yoga zu (er)leben. Neben hochprofessionellem Coaching, sind Apura Yoga Retreats vor allem eines: transformativ und inspirierend.

Die Homebase Peniche, Portugal,Europas bester Surfspot, sorgt für surfparadiesisches Flair, gute Wellen und Laune!

Meine persönlichen Highlights: Neben der langen Retreat-Erfahrung der beiden Gründer haben mich die Vielfalt und vor allem das spezielle SUP Yoga-Angebot begeistert.

Zeit & Ort: Mitte Mai bis Oktober (Surf & Yoga), 18.-25.6. und 17.-24.9. (All-Girls Surf & Yoga), 2.-9.7. (SUP & Yoga), alle in Baleal/Peniche, Portugal.
Preis: ab 549 Euro
Infos & Anmeldung: www.apura-yoga.com

Auszeit vom Alltag: Driftwood Travelling

Content_Driftwood

Die Jungs von Driftwood Travelling haben sich lange und ausführlich Gedanken zu ihrem Angebot gemacht. Auf ihrer Website kann man alles über die Philosophie hinter ihren Surf- und Yoga-Reisen nachlesen und an vielen Stellen sind wir echte Seelenverwandte.

Ganz vorne steht bei Driftwood die Flucht aus dem Alltag und die Inspiration des Neuen: Neue Gegenden erkunden, den Geruch des Meeres einatmen, die Weite spüren. Den Tag mit dem Blick nach Innen, der persönlichen, inneren Reise beginnen. Großartig und gesund Essen und dann raus in die Natur… In den Wellen austoben, auf Wanderungen die Natur erkunden oder einfach in der Hängematte ein Buch lesen. Alles kann, nichts muss.

Meine persönlichen Highlights: Den Gründern von Driftwood merkt man an, dass sie lieben, was sie tun. Neben Surfen und Yoga scheinen gutes Essen und entspannte Atmosphäre in toller Umgebung im Camp eine wesentliche Rolle zu spielen. Lecker!

Zeit & Ort: 25.6. – 1.7. (Portugal), 23.9. – 30.10., 5.10. – 14.10. (Irland) und 14.02. – 24.02.2018 (Costa Rica).
Preis: ab 1029 Euro
Infos & Anmeldung: www.driftwood-travelling.com

Surf, Yoga, Relax & Food: Goodtimes Surfcamp

Content_Goodtimes

Das Goodtimes Surfcamp liegt direkt am Meer in Gelfa im Norden Portugals. Das Konzept ist einfach: Viel frische Luft, wohnen direkt am Meer und ein Tagesprogramm, das jeder so genießen kann, wie er möchte. Mit drei Mahlzeiten täglich sind die Gäste rundum verpflegt, die erfahrenen Köche gehen routiniert auf Unverträglichkeiten oder vegane Ernährung ein.

Surfen wird bei Goodtimes in Kleingruppen unterrichtet, die Gäste können natürlich auch außerhalb der Kurse surfen gehen oder ein privates Coaching buchen. Für die offenen Yogasessions gibt es am Strand eine Holzplattform oder im Camp einen Garten und einen extra Yogaraum mit Meerblick. Für echte Yogaheads bietet Goodtimes wöchentlich wechselnde Retreats an, die Hatha oder Yin Yoga mit Surfen kombinieren.

Meine persönlichen Highlights: Die Unterbringung in typischen Strandhäusern direkt am Meer, es können Ausflüge (u.a. nach Porto) unternommen werden und man ist stolz auf hochwertiges Surf- und Yogamaterial.

Zeit & Ort: Ende April bis Mitte Juli (Portugal)
Preis: Günstigstes Paket: 479 Euro, Yoga-Retreats ab 749 Euro
Infos & Anmeldung: www.goodtimes-surfcamp.de

Action und Genuss: Karma Surf Retreat

Content_Karma

Die Karma Retreats bieten viel mehr als Surfen und Yoga: Neben zwei täglichen Klassen hat man in den drei Locations (Guincho-Villa bei Lissabon, Algarve und Marokko) natürlich die Möglichkeit zu surfen, es sind aber auch Aktivitäten wie Klettern, SUP, Wandern, Mountainbiken oder Golf im Angebot.

Genauso vielfältig ist die Verpflegung bei den Karma Retreats: Sie besteht aus einem reichhaltigen Bio-Frühstück, einem gesunden sowie einem Welcome BBQ und einem traditionellen Lunch mit besonderen Gerichten der Region. Ganztägig und immer verfügbar sind Wasser, Saft, Kaffee, Yogi-Tee, Milch und Früchte.

Die Unterbringung erfolgt immer in Doppelzimmern in hochwertigen, liebevoll dekorierten Villen mit Meerblick oder -nähe, die maximal je 12 Personen beherbergen. In der näheren Umgebung der Karma Locations findet man wunderschöne Natur, Strände und noch mehr Sportangebote, z.B. Wind-oder Kitesurfen, Reiten oder Segeln.

Meine persönlichen Highlights: Ein vielseitiges Sportangebot, luxuriöse Unterkünfte und ein Verpflegungs-Paket, das wohl keine Wünsche offen lässt.

Zeit/Ort: März bis November (Guincho-Villa bei Lissabon), April bis Oktober (Algarve) ausgewählte Termine (Marokko)
Preis: ab 799 Euro
Infos & Anmeldung: www.karmasurfretreat.com

Natur pur: Ocean & Yoga

Content_Ocean

Ocean & Yoga verspricht ein „Time-Out“ aus dem Alltag und ein „Time-In“ in Natur, Körper und Seele. Dafür bietet Gründerin Jana drei verschiedene Retreat-Optionen, von CLASSIC (auch für Anfänger) über DEEPEN bis hin zu EXPLORE, wo Dozenten aus Bereichen wie Psychologie, Coaching oder Ayurveda die Surf- und Yogapraxis bereichern. Ganz besonderer Fokus liegt bei Ocean & Yoga auf Meditation: Viele Übungen werden im Freien gemacht und die einmalige Umgebung hilft, den Weg ins innere Selbst zu finden. Die Meditationstechniken selbst geben Raum, individuell zu meditieren ohne „stillsitzen zu müssen“, sondern den Moment wirklich selbst genießen zu wollen.

Das Ocean & Yoga Programm findet auf einem Biobauernhof in Portugal statt und ist ein familiäres Naturerlebnis: Auf dem Weg zum Frühstück pflückt man frische Feigen und Walnüsse, das Abendessen findet am großen Familientisch im Freien statt, mit Bio-Produkten vom Hof oder aus der Umgebung. Die Gäste wohnen gemeinsam im WG-Stil im gemütlichen, liebevoll renovierten Bauernhaus oder in einer komplett aus Naturstoffen gebauten Hütte.

Meine persönlichen Highlights: Absolutes Highlight ist für mich die Unterbringung auf einem Bio-Bauernhof. Dazu kommt ein wirklich ausgefallenes Programmangebot, unter anderem Soundjourneys, Ocean Guiding oder Herbal Workshops.

Zeit & Ort: 15.-21.4./20.-26.5./27.5.-2.6./22.-28.7./5.-11.8./2.-8.9./23.-29.9./7.-13.10. (unterschiedliche Pakete)
Preis: ab 845 Euro
Infos & Anmeldung: www.oceanandyoga.com

Gar nicht so einfach sich zu entscheiden, oder? Welches ist dein Favorit?

Hinterlass gerne deine Tipps in den Kommentaren.

Dein Thomas

Alle Bilder sind von den jeweiligen Anbietern. Alle Reisen sind von uns recherchiert und für gut befunden. Die Anbietern haben uns mit einem kleinen Unkostenbeitrag unterstützt, so dass FLGH für dich weiterhin kostenlos bleiben kann.

Das könnte dich auch interessieren:

4 Kommentare / Schreibe einen Kommentar

  1. Interessanter Artikel, tolle Tipps und schöne Bilder!

    Leider vermisse ich persönlich genau die Dinge, die mir bei Yoga wichtig sind. Aber gut, jeder hat seine Ansprüche und das ist auch total ok.
    Lebt, wie ihr es für richtig und gesund haltet. Für mich besticht Yoga und der dazugehörige Lebensstil durch andere Dinge, die eben nicht fancy, teuer oder hip sind, sich mehr auf die persönliche Freiheit und das Wohlbefinden bzw. Nachhaltigkeit und Solidarität konzentrieren. Narzisstisch ist die Welt von der ich mich abkehren möchte, um Erholung und Glück zu finden. Ich recherchiere viel darüber, finde aber kaum echte spirituelle Yogis da draußen.

    Schaut doch mal vielleicht rüber nach Spanien, Costa de la Luz. Echtes ruhiges Landleben, 1 Std von der Großstadt entfernt mit viel Natur und Ruhe, kleinen Bars, etc. Menschen die Offgrid leben und sich gegenseitig helfen und frei leben. Keine Unternehmer, die eigentlich nur eines wollen, möglichst viel von deinem Geld und den Stempel der Spiritualität aufdrucken. Die Kühe laufen hier frei am Strand entlang, es gibt viel freie Fläche, Plätze ohne Industrie, sanfter Tourismus, keine Hotelburgen und Touristenabzocke. Hier liebt und lebt man die Natur, es gibt Hippiemärkte mit interessanten Reisenden, die dort ihr Kunsthandwerk verkaufen. Dort stehen kleine Surfschulhütten am Strand und die Stimmung ist sehr offen und liebevoll, man kann sich bei den Menschen dort direkt wohlfühlen und ankommen. Das ist für mich Hippie 😊 reine Surferorte sind oft sehr teuer, weil hip und man ist trotzdem ständig mit extrem narzistischen Menschen konfrontiert, die einen z.B. schimpfen, wenn man sich beim Surfen nicht so gut anstellt und ihnen in die Quere kommt. Deshalb hatte ich schon keine Lust mehr darauf es zu lernen. Man kommt ja nicht als Profi auf die Welt. Mir kommt das dann scheinheilig vor, das genau die Yoga & Surf betreiben.

    Trotzdem lieber Autor, vielen Dank für die tollen Tipps, werde mir das ein oder andere mal genauer anschauen, da ich deren erfolgreiche Vermarktung sehr interessant finde und davon lernen möchte.
    Und weiterhin eine gute Reise!

  2. Mit Yoga kenne ich mich bisher nicht so aus, es klingt aber sehr Entspannend und gesundheitsfördernd. Surfen dagegen habe ich 2009 das erste mal in einem Australien Urlaub machen dürfen. es war ein absoluter Traum. Dieses Gefühl von Freiheit. Ein Traum.

  3. Die Retreat Tips sind interessant und der Artikel ist schön geschrieben. Allerdings bin ich darüber enttäuscht, dass der Autor sich anscheinend noch keine Gedanken zum Thema Ausbeutung von Tieren gemacht hat, was eigentlich unvermeidbar ist, wenn man sich ernsthaft mit Yoga (ahimsa) beschäftigt. Ich werde definitiv nicht auf einem „Biobauernhof“ Yogaurlaub machen, wo ich mich um mein eigenes Wohlergehen kümmere, während die Tiere nebenan als Milchmaschinen mißbraucht und zu Wurst verarbeitet werden. Es ist ja toll, dass der Autor gern „gegrilltes Fleisch“ isst und trotzdem Yoga macht, aber muss er das unbedingt hier veröffentlichen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*